Aktuell

Nachrichten von Choose Life & Fair Aid e.V.


"Aktuell" -das ist der Newsletter der 2-3x im Jahr an Mitglieder, UnterstützerInnen und Interessierte verschickt wird. Er informiert über Aktionen von Fair Aid e.V. und den Stand der Dinge bei Choose Life.


Kisa knackt die 1000 Euro-Marke: Tablebanking ein Erfolgsmodell

Seit Mitte 2015 gibt es die Tabelbanking-Gruppe in Kisa. Zunächst waren die es nur Pfennigbeträge, welche die Wittwen zusammen legen konnten. Doch dann wurde es mit jedem Treffen ein bisschen mehr. Anfang August hat die Gruppe nun die 1000 Euro-Marke geknackt und  kann auf ein stattliches Kapital zurückgreifen, mit dem Kredite an die Gruppenmitglieder vergeben werden können. Und das ganz ohne Spendengelder aus Deutschland...

 

Lesen Sie mehr...

Wer das Flaschenpfand ehrt...

Schülerinnen und Schüler des Lion Feuchtwanger Gymnasiums in München sammeln eifrig...

Die 5., 6. und 7. Klassen haben den Erlös von insgesamt 1060 € aus 4367 Pfandflaschen gesammelt. Der Elternbeirat unterstützt unsere Schulaktion großzügig und stockte den Betrag auf die Summe von 1200,- Euro auf.

 

 

 

Die enormen Mengen an Pfandflaschen müssen natürlich auch abgegeben werden. Ein besonderes Lob und eine Auszeichnung verdiente sich die Klasse 9k mit den Flaschenaktivistinnen Meltem, Nariman und Sinem und außerdem: Trinh Minh Duc (6p), Vincent Schindler (6a) und Nikolai Stojkovic (8p).

 

Heldenhaft und immer wieder bei strömendem Regen wendeten sie viele wertvolle Stunden ihrer Freizeit auf, um Pfand im Wert von bis zu 100 Euro einzulösen! Die Fotos auf dieser Seite können nur einen vagen Eindruck vermitteln, denn die Schülerinnen und Schüler hatten mit starken Widrigkeiten zu kämpfen:

 

1. Die Säcke platzten und die Flaschen ergossen sich mit dem Regen auf das Pflaster

 

2. Mittels eines Wagens transportierten die drei Helden diese zum Edeka-Markt

 

3. Dort verursachten sie einen Stau am Flaschenautomaten, sodass sie vom Marktleiter gescholten wurden und er sie aus dem Geschäft verwies

 

4. Im benachbarten, immer kooperativen Rewe-Markt konnten sie den Rest des Pfandes einlösen, wo freundliche Kunden ihre eigenen Flaschen spendeten, als sie von unserem  Flaschensammelwettbewerb hörten

 

 

 

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der 5d und der 5e in den letzten zwei Wochen vor den Osterferien wurde mit harten Bandagen und großen Beuteln voller Flaschen gekämpft; ja, nicht einmal vor Beschuldigungen des Flaschenklaus wurde Halt gemacht. Erst am allerletzten Tag gelang es der Klasse 5e von Frau Merz mit einem Überraschungscoup von 648 Flaschen einen Vorsprung von 349 Flaschen herzustellen. Die Klasse 5d mit ihren 1072 Flaschen war in letzter Minute auf den zweiten Platz verwiesen.
Damit geht der Hauptgewinn, ein Sonderwandertag, an die jubelnde Klasse 5e. Eine Win-win-Situation ergibt sich für deutsche und kenianische Schüler, denn neun kenianischen Waisenkindern von Choice for Life wird mit dem Pfandgeld ein Schuljahr finanziert (vgl. www.fair-aid-ev.de).

 

 

 

 

 

 

Das hat sich nun wirklich gelohnt!

9500 Euro überwiesen

Dank vieler Privatspenden und dem spielhaus Nollingen, sowie den Mitgliedsbeiträgen in Höhe von 3517 Euro konnten wir am 22.05.2017 9500 Euro an Choice for Life überweisen.

 

Das Geld wurde vor Ort schon dringend erwartet, denn Schulgebühren mussten bezahlt werden.Nach dem Tod von Aurelia Kubondo, musste sich CFL organisatorisch neu aufstellen, dazu gehörte auch die Bankverbindung und die Registrierung. so kam es zu einer Verzögerten Überweisung.

 

Wir sind froh, dass die organsiatorischen Probleme behoben werden konnten und das Geld nun gut angekommen ist und  danken allen Spendern und Spenderinnen!

 

Lesen Sie HIER, wie Ihre Spenden verwendet werden

Öffentliche Mitgliederversammlung

Herzlich laden wir alle Mitglieder, Freund*innen, Unterstützer*innen und Interessierte ein, am

 

 

Samstag, den 08.April ab 11.30 im mittleren Saal über dem Cafe 4U                       (Christuskirche Rheinfelden, Seiteneingang)

 

 

Ab 10 Uhr findet im Cafe 4U findet Fair Brunch statt, vor der Mitgliederversammlung besteht also die Möglichkeit lecker, fair, bio, regional und zu Gunsten Choice for Life zu brunchen.

 

Tagesordnung:

 

1.       Begrüßung und Regularien

 

2.      Bericht des Vorstandes über das vergangene Jahr von Fair Aid e.V.

 

3.      Entlastung des Vorstandes

 

4.     Kassenbericht

 

5.      Entlastung des Kassierers.

 

6.      Schwerpunkt der MV: Bericht mit Bildern über den Besuch bei Choice for Life im Februar 2017 und den Stand des Projektes.

 

7.      Aussprache

 

8.      Sonstiges

 

 

Wir freuen uns auf rege Beteiligung,

 

im Auftrag des Vorstandes

 

Jörg Mauch, 1.Vorsitzender

 


Download
Einladung zur öffentlichen Mitgliederve
Adobe Acrobat Dokument 679.2 KB

Trauer um Aurelia Kubondo

Am Abend des 1. Januar 2017  verstarb im Alter von 42 Jahren Aurelia Kubondo, Direktorin von Choice for Life, an den Folgen einer Gebärmuttererkrankung. Sie hinterlässt ihren Mann Wiliam und ihre Tochter Destiny. Der Schock über ihren plötzlich Tod sitzt tief und wir trauern mit ihrer Familie, dem Team von Choice for Life und den Menschen in Kakamega, die sie geliebt haben. Aurelia war die Mama des Projektes, ihr Verständnis, ihre Sanftheit und ihre Liebe, die sie ihren Mitmenschen entegen gebracht hat, wird unser Erinnern an sie prägen und sie unvergesslich machen. Wir bitten unsere Mitglieder und Freunde Aurelia und ihre Familie in Gedanken und Gebete einzuschließen.

12000 Euro überwiesen

Kurz nach Weihnachten war es soweit. Dank der vielen Spenden zur Weihnachtszeit konnten wir 12000 Euro nach Kenia überweisen. Dies sind 80% des Bedarfes, den Choice for Life für die Zeit von Januar -April 2017 angemeldet hat. Anfang des Jahres ist der Betrag immer höher, da die Schulgebühren fällig werden.

 

Auf jeden Fall ist das ein tolles Ergebnis. Mit unseren Märkten und Fair Brunch haben wir annährend 2000 Euro eingenommen, dazu kamen viele "kleinere" Spenden" zwischen 50 - 200 Euro, einige große zwischen 300 und 1000 Euro und die Spende vom Gemeindefest von St.Felix & Regula in Nollingen.

 

Dafür danken wir sehr!

 

Hier die Kostenaufstellung von Choice für Life von Januar - April 2017 zum download:

Download
2016 BUDGET FOR JAN - APR17.ods
Open Office Spreadsheet 19.2 KB
0 Kommentare

Weihnachtspost 2016: "Der Weg ist nicht das Ziel"

"Seit 10 Jahren gemeinsam auf dem Weg - doch der Weg ist nicht das Ziel"

Auch in diesem Jahr grüßen wir unsere Mitglieder und UnterstützerInnen mit unserer Weihnachtspost und informieren gleichzeitig über die Vereins- & Projektarbeit im vergangenen Jahr.

Vielen Dank an Dieter Mehlin, der jedes Jahr den Versand übernimmt und das Porto spendet...

Download
Weihnachtspost 2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 737.4 KB

Weihnachtsaktionen 2016

1130 Euro Erlös in Rheinfelden - 620 Euro in Nolingen

Herzlich Willkommen an unseren Ständen auf den Weihnachtsmärkten in Rheinfelden!

Wir verkaufen selbsgebasteltes, afrikanische Waren und Weihnachtsdeko. Natürlich gibt es auch wieder warme Socken und Filzpantoffeln. In Nollingen  und bei den Adventtreffs gibt es darüber hinaus leckere Waffeln. Wir freuen uns auf viele Menschen die sich neben dem Einkauf auch für das Projekt interessieren. Und das Beste: Der Erlös kommt direkt in Afrika an! Denn All unsere Verkaufsartikel sind ebenfalls gespendet...

 

25.-27.11. Weihnachtsmarkt in Rheinfelden

 

03.12. Weihnachtsmarkt in Nollingen

 

12.12. Fair Brunch

 

 

1 Kommentare

Paulus und Christusgemeinde in Rheinfelden beschließen Partnerschaft mit Choice for Life

Die Ältestenkreis der Christus- & Paulusgemeinde
Die Ältestenkreis der Christus- & Paulusgemeinde

Die Kontakte zwischen Choose Life (heute Choice for Life) und der Christus- & Paulusgemeinde in Rheinfelden reichen bis  2003  zurück. Der damalige Jugendkreis der evangelischen Gemeindejugend war der erste Unterstützer für das Projekt, welches noch in den Kinderschuhen steckte. Kurz datauf folgte die Kirchenmusik mit einem ersten Benefizkonzert und der ersten großen Spende. Auch der Erlös von Fair Brunch geht seit Anbeginn nach Kenia. Seither ist vieles passiert, die Kirchenmusik ist immer wieder aktiv, bei Osternächten wurden Spenden gesammelt, Fair Aid nutzt Räumlickeiten der beiden Gemeinden  für Mitgliederversammlungen und andere Veranstaltungen. Viele Mitglieder von Fair Aid sind auch Gemeindeglieder.

 

Am Abend des 20. September 2016 beschlossen nun beide Ältestenkreise in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig eine Partnerschaftserklärung mit Choice for Life zu unterschreiben. Diese Erklärung wurde von Ältesten Eva schlenker Gorenfloh, Marianne Kuhn  und Aurelia Kubondo, Esther Sungu und Jörg Mauch im August vorbereitet. Darin heisst es:

 

 

In dieser Partnerschaft möchten wir

 

-   uns Gegenseitig begegnen, sowie kennen und verstehen lernen.

-          miteinander Glauben und füreinander beten.

 

-         -  gemeinsam für Gerechtigkeit und Bekämpfung der Armut einsetzen

 

-          - die Projektarbeit von Choice for Life fördern und und zu unterstützen.

 

Die konkrtete Projektarbeit und derden finanzielle Abwicklung bleibt indess weiter Aufgabe von Fair Aid e.V.

 

Mit diesem Beschluss haben die Ältesten ein klares Zeichen der Solidarität mit Choice for Life gesetzt. Zur Unterzeichnung der Erklärung wird nun noch gemeinsam nach einem Termin gesucht. Diese soll öffentlich in einem Gottesdienst stattfinden.

 

Mit dieser Partnerschaft ist nun auch der Weg frei für Projektanträge an Brot für die Welt, zum Beispiel für die Einstellungs- & Trainingsinitiative (ETI).

 

0 Kommentare

1000 Euro durch "Kleinen" Sponsorenlauf

Zugegeben, Anfangs war die mangelnde Rückmeldung zum Sponsorenlauf am 05. August 2016 im Tutti Kiesi enttäuschend. Aber dann kam doch noch ein motivierter Lauf zustande. Rund 20 Läufer und Läuferinnen, darunter acht Kinder vom Kinderferienprogramm im Tutti Kiesie gingen an den Start um ihre Runden im Tutti Kiesie zu drehen. Unglaubliche 31 Runden lautete der Rekord. Dank großzügiger Sponsoren, z.B. dem Paintball Sportverein Baden, konnte mit 1000 Euro eine überraschend hohe Summe für Choice for Life erlaufen werden und Spass hat es auch allen gemacht. So wurde aus anfänglicher Enttäuschung gute Laune und eine schöne Spende an Choice for Life...

0 Kommentare

9500 Euro überwiesen

Dank des Sponsorenlaufes der Hebelschule Nollingen und vielen weiteren Spenden in den letzten Wochen konnte Fair Aid e.V. am 12. August 9500 Euro für den Zeitraum September-Dezember an Choice for Life überweisen. Weitere 2000 Euro bilden nun den Grundstock für die nächste Überweisung im Dezember und 1000 Euro wurden für die Einstellungs- und Ausbildungsinitiative zurück gelegt.

Ausgewiesen hatte Choice for Life für das kommende Trimester einen Bedarf von 11 000 Euro, damit bleibt die aktuelle Überweisung hinter dem Bedarf zurück, dies ist aber die Regel. Der Grundstock von 2000 Euro ist deshalb notwendig, da im Dezember durch die anfallenden Schulgebühren mit einem höheren Betrag gerechnet wird. Insgesamt wurden bisher 3000 Euro an Rücklagen für die Einstellungs- und Ausbildungsinitiative gebildet, bis 2018 sollen es 7500. Insgesamt wurden 2016 damit 29500 Euro an Choice for Life überwiesen.

 

Vielen Dank an alle Spender.

0 Kommentare

Etwas Afrika im Tutti Kiesi

Fai Aid und Kaltenbachstiftung hatten drei Tage Spielangebot zum Thema "Afrika" im Programm.

Badische Zeitung vom 10.08.2016 / Fotos & Bericht: Petra Wunderle


RHEINFELDEN. Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis: Im Rahmen des dreiwöchigen Spiele-Angebots der Kaltenbachstiftung im Kulturpark Tutti Kiesi, war drei Tage lang "Afrika" angesagt. Für die Mädchen und Jungen, Betreuer, Organisatoren und die Gäste aus dem fernen Kenia war es zudem ein gelungener Beitrag zur Völkerverständigung. Am vergangenen Freitag endete das internationale Thema, seit Montag geht es aber weiter mit dem Ferienspaß.

"Man fühlt sich ein bisschen wie in Afrika. Es ist toll, dass Esther und Aurelia hier sind, und dass Herr Mauch übersetzen muss ist nicht schlimm", freut sich die neunjährige Stella. Insgesamt beteiligen sich 30 Mädchen und Buben am Thema Afrika, insgesamt nehmen 130 Schulkinder am dreiwöchigen Spieleangebot teil. Die Afrika-Teilnehmer waren fasziniert vom Angebot, das neben den Betreuern auch von Diakon Jörg Mauch sowie Esther Sungu und Aurelia Kubondo aus Kenia, geleitet wurde. Eine ganze Reihe bunter Höhepunkte war angesagt. Besonders angetan waren die Mädchen vom Haare flechten, hingegen die Jungen waren beim Herstellen eines Fußballs in der Überzahl. "Einen Fußball selber aus wenigen Materialien herstellen, das ist ganz einfach. In Kenia machen das die Kinder selber", weiß Mauch, der Vorsitzende der Hilfsorganisation Fair Aid. Man nehme alte Socken und stopfe diese in Plastiktüten. Dann überzieht man die geformte Kugel mit einem zweiten, großen Socken und mit diesem Ball kann man dann tatsächlich Fußball spielen.

Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die Teilnehmer beim Trommeln bauen: Blumentöpfe nach Herzenslust bemalen, dann mit feuchtem Butterbrotpapier bespannen und verkleben – fertig ist die Trommel und der Klang ist optimal. Vorsichtig die Perlen einfädeln, das gibt dann Halsketten und Armbänder, wie sie die Kinder in Kenia tragen. Die Holz- und Plastikperlen haben die beiden Frauen aus Kenia mitgebracht. Esther Sungu ist hauptamtliche Leiterin der Hilfsorganisation Choice for Live, Aurelia Kubondo die ehrenamtliche Direktorin des Projekts. Beide waren an allen drei Tagen im Tutti Kiesi im Einsatz. Taschen nähen, einen afrikanischen Tanz einstudieren und einfach nur zuhören, wenn Jörg Mauch, Aurelia Kubondo und Esther Sungu von den Menschen, den Kindern, in Kenia erzählen – die Ferienprogrämmler haben sehr viel über das Land auf dem schwarzen Kontinent erfahren. "Die Mädchen und Jungen machten begeistert mit, sie gingen ganz toll auf unsere Gäste zu, es herrschte eine offene, schöne Atmosphäre", beschreibt Jörg Mauch den dreitägigen Workshop innerhalb des Ferienangebotes. Und er betont: "Die Kombination mit der Kaltenbachstiftung ist richtig gut gelungen und sehr unkompliziert".

0 Kommentare

Fair Aid leistet seit zehn Jahren Hilfe mit Spenden

Badische Zeitung 20.07. 2016 / Delegation aus Kenia zu Gast

 

Das kann sich sehen lassen: Der Verein Fair Aid und sein Hilfsprojekt Choice for Life   in Kenia haben mit Spenden von fast 200000 Euro in zehn Jahren wertvolle Hilfe geleistet.

Im Jubiläumsjahr haben Aurelia Kubondo und Esther Sungu die weite Reise auf sich genommen, um sich mit den Unterstützern vor Ort auszutauschen. Drei Wochen lang sind sie in Rheinfelden und München – wo Fair Aid ebenfalls tätig ist – zu Besuch. Bisher gab’s unter anderem ein afrikanisches Fest in Nollingen, einen Austausch mit der Kinder-und Jugendhilfe und einen Sponsorenlauf.


Fast zu klein war das Gelände des Spielhauses Nollingen, um die vielen Gäste des Afrikatages am Freitag unterzubringen. Viele Afrikaner aus unterschiedlichen Ländern – die hier leben – waren gekommen, auch Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte mischten sich darunter. Wolfgang Gorenflo vom Spielhaus Nollingen, Valerie Hodiamont und Marcel Gwangua hatten das Fest organisiert und ganz viele Freunde zum Kommen motiviert.

Nachmittags spielten fünf Musiker der Gruppe Bali Nyonga afrikanische Musik auf ihren traditionellen Instrumenten. Dazwischen gab’s moderne Rhythmen aus Musikboxen, die zum Tanzen animierten. Am Abend wurden die selbst gekochten afrikanischen Speisen aufgefahren. Sie waren eine Augenweide – wie auch die bunten Gewänder, in denen viele Gäste gekommen waren.

 

Eine besondere Überraschung für Kubondo und Sungu gab’s am Dienstag. Im Beisein von Jörg Mauch, Fair Aid, überreichten alle Schüler der Hebelschule einen dicken Scheck. Zum vierten Mal hatten die Kinder Sponsoren für einen Lauf zugunsten von Fair Aid gesucht, der bereits Mitte Juni stattfand. 8350 Euro kamen so zusammen. Mit der Spende werden Schulgeld, Schuluniformen und Essen finanziert.

Kubondo ist Direktorin des Projekts, Sungu Projektmanagerin. Gemeinsam mit ihrem Team kümmern sie sich an drei Standorten um rund 200 Kinder. Wie Kinder-und Jugendhilfe in Rheinfelden funktioniert, erzählten Christina Händel und Cristina Manco vom Landratsamt. Die Kenianerinnen zeigten sich sehr interessiert an den Tätigkeitsfeldern ihrer deutschen Kolleginnen. Sungu erläuterte dann ihre Arbeit, die von großer Armut der Bevölkerung und Krankheiten wie HIV geprägt wird. Viele Kinder seien Waisen und lebten unter schlechten Bedingungen bei ihren viel zu alten Großeltern. Sie gingen kaum zur Schule, weil der Besuch im Gegensatz zu Deutschland Geld kostet. "Manche essen nur einmal am Tag", so Sungu. Choice for Life unterstützt einerseits diese Kinder und bezahlt ihnen den Schulbesuch. Andererseits bieten sie auch den Erwachsenen Hilfe. "Einmal im Monat gibt es ein sogenanntes Table-Banking, an dem Mikrokredite vergeben werden", erläutert Sungu. Damit können die Kreditnehmer zum Beispiel einen kleinen Marktstand betreiben. Die Treffen dienen aber auch dem Austausch und helfen Sungu und ihrem Team, Kontakt zu den Menschen zu halten. Als Nächstes möchten die beiden ein Projekt für Jugendliche starten. "Earn and learn (verdienen und lernen) soll Jugendliche dazu bringen, sich weiterzubilden", erläutert Jörg Mauch. Ein solches Projekt sei einmal gescheitert, weil die Jugendlichen nichts verdienten, während sie an dem Programm teilnahmen. Deshalb sollen sie für die Ausbildung ein kleines Gehalt bekommen. Die Jugendarbeitslosigkeit in Kenia beträgt über 70 Prozent.

Die nächste Woche werden Kubondo und Sungu in München verbringen. Zurück in Rheinfelden beteiligen sie sich an einem weiteren Sponsorenlauf, der am Freitag, 5. August, im Tutti Kiesi stattfindet. Am 8. August geht’s zurück nach Kenia.

0 Kommentare

Hebelschule erläuft 8350 Euro

Unglaublich aber wahr... Schon zum dritten mal machte sich die Hebel Grundschule auf die Socken. Die 180 Kinder hatten fleißig Sponsoren gesammelt und am 16. Juni war es soweit, nach einem Bericht über Choice for Life von Jörg Mauch rannten sie  motiviert soviele Runden wie sie konnten. Das Ergebnis war beeindruckend: 8350 Euro kamen so an Spenden zusammen. Am 19 Juli wurde der Scheck im Beisein von Aurelia Kubondo und Esther Sungu übergeben.

Vielen Herzlichen Dank an die Schülerinnen und Schüler der Hebelschule, sowie dem Kollegium und der Schulleitung Frau Bantel.

0 Kommentare

Ziele: Warum der Besuch aus Kenia für uns wichtig ist.

Aurelia Kubondo (Direktorin von CFL) und Esther Sungu (Projektmanagerin) werden vom 15.Juli bis zum 07. August zu Besuch bei Fair Aid e.V. sein.


Ziele dieses Besuches sind:


- Information & Öffentlichkeitsarbeit
- Interkulturelles & entwicklungspolitisches Lernen
- Projektentwicklung
- Vertiefen der Partnerschaft


Interkulturelles & entwicklungspolitisches Lernen soll durch die persönliche Begegnung und den persönlichen Austausch ermöglicht werden. Unsere Gäste werden einen Vortragsabend gestalten, zwei Schulen besuchen (welche sich mit Aktionen am Sammeln der Spenden beteiligt haben), soziale Einrichtungen kennen lernen, Kinderferienprogramm zum Thema Afrika mitgestalten und einen Sponsorenlauf moderieren. Diese Begegnungen sollen ermöglichen, dass aktive Mitglieder, UnterstützerInnen und Interessierte Menschen die Möglichkeit haben mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen, und Informationen über die Projektarbeit aus erster Hand zu erhalten. An den Schulen werden mit unseren Gästen auch Schulstunden gehalten. Unsere Gäste sollen darüber hinaus die Vereinsarbeit in Deutschland kennen lernen und einen Einblick in das deutsche Sozialsystem und die gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland bekommen.

 

Öffentlichkeitsarbeit: Mit dem Besuch erhoffen wir uns  Interesse durch die Öffentlichkeit und die lokalen Medien.


Projektentwicklung: Geplant sind während des Besuches  vier Meetings die sich mit der Projektarbeit in Kenia befassen. Wichtige Themen sind:

 

-  die geplante Ausbildungs- & beschäftigungsinitiative in Kakamega, für die der Antrag an Brot für die Welt / Partnerschaftsprojektefond ausgearbeitet- und die Kooperationsvereinbarung unterschrieben werden soll.

 

- die Zukunft des CFL – Centers in Kisa

 

- die Partnerschaftserklärung mit der evangelischen Kirchengemeinde Rheinfelden.

 

Partnerschaft
Mit diesem Besuch möchten wir auch unseren kenianischen Partnern die Möglichkeit geben die Arbeit in Deutschland kennen zu lernen. Durch die gemeinsamen Erfahrungen dieses Besuches möchten wir unsere Wahrnehmung des jeweils Anderen und das gegenseitige Verständnis vertiefen und die Partnerschaft fördern.
Mit der evangelischen Kirchengemeinde Rheinfelden soll eine Partnerschaftserklärung unterschrieben werden.

0 Kommentare

MV gut besucht - neues Projekt vorgestellt

Arbeiten gemeinsam mit Choice for Life an dem neuen Projekt der Ausbildungs - & Beschäftigungsinitiative: Jörg Mauch, Hannes Händel und Modester Okwayo.
Arbeiten gemeinsam mit Choice for Life an dem neuen Projekt der Ausbildungs - & Beschäftigungsinitiative: Jörg Mauch, Hannes Händel und Modester Okwayo.

RHEINFELDEN. Zu den regen Hilfsvereinen in Rheinfelden gehört Fair Aid e. V., der Hilfsbedürftige in Kenia unterstützt. Witwen und Waisen erhalten über das Aidshilfeprojekt Choice for Life Unterstützung. Erster Vorsitzender Jörg Mauch rekapitulierte auf der Mitgliederversammlung das vergangene Vereinsjahr und stellte ein neues, großes Projekt vor.

 

Geld für Schulgebühren, Hütten oder andere Unterstützung kommt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Mit der Teilnahme an Weihnachtsmärkten, Benefizdinner oder Konzerte werden weitere Gelder gesammelt. „Die Zeit vor Weihnachten war eine intensive, anstrengende Zeit, aber es hat sich gelohnt“ sagte Mauch.

Im Juli werden die Direktorin von Choice for Life Aurelia Kubondo und  Projektmanagerin Esther Sumbu zu einem dreiwöchigen Besuch erwartet. Mauch holte sich bei den erfreulich vielen anwesenden Mitgliedern Anregungen für ein ansprechendes Programm. Eine Arbeitsgruppe wird diese Vorschläge ausarbeiten. 

Zweiter Vorsitzender Hannes Händel weilte 2015 acht Monate in Kenia, dabei erlebte er erschreckend viele perspektivlose Jugendliche. Um diesen jungen Menschen nach der Schule eine Zukunft zu ermöglichen soll in Kakamega eine Beschäftigungs – und Ausbildungsfirma gegründet werden. Geplant ist ein duales System das die Teenager in Gebäudereinigung und Auto putzen ausbildet und daneben kann Buchhaltung und der Umgang mit dem Computer gelernt werden. Um dieses große Vorhaben stemmen zu können wird der Verein einen Antrag um finanzielle Unterstützung beim Hilfswerk der Evangelischen Landeskirchen „Brot für die Welt“ stellen. Modester Okwayo hält regen Kontakt mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und den drei Sozialarbeitern, die in Kenia vom Verein unterstützt werden. Sie konnte berichten, dass zur Zeit Gespräche und Marktanalysen gemacht werden. Im Sommer soll der Kooperationsvertrag unterschrieben werden, dann könnte das Projekt zum 1.1. 2017 starten. Nach zwei Jahren soll diese Firma über ihre Dienstleistungen so viel Geld einnehmen, dass sie sich selber trägt.

Jörg Mauch berichtete über die Schicksale der Menschen, die der Verein unterstützt. „Schöne und betrübliche Geschichten, die auf der Homepage www.fair-aid-ev.de nachgelesen werden können,“ informierte der Vorsitzende.

 

Danielle Hirschberger

0 Kommentare

Paint to Help: Konfis aus Maulburg & Hausen ersteigern gemeinsam 732 Euro

Zwei Konfigruppen beteiligten sich unabhängig voneienander an der Fair Aid - Aktion "Paint to Help" und bewiesen eindrücklich wie einfach und kreativ es sein kann zu helfen.

Hausen: Literarisches Museum und Café „z’ämme läbe“ wurden zum Auktionshaus

Bilder: Nr. 1  bei der Versteigerung Pfarrerin Martina Weber-Ernst und Maltherapeutin Eva Wuchner mit dem Bild vom Ballspieler / Nr. 2 Als letztes Bild wurde ein Elefant von Pfarrerin Martina Weber-Ernst und Christoph Hager versteigert / Nr. 3+4  Zuvor wurden die Bilder im Gemeindehaus ausgestellt

Hausen(kst).- „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten - verkauft“, ertönte es am Sonntagnachmittag im Hebelhaus. Dicht gedrängt saßen die Besucher im Begegnungscafé „z’ämme läbe“ und wohnten gleichzeitig einer Benefizversteigerung mit 22 Bildern bei, die Hausens Konfirmanden, 13 Jungen und Mädchen, in Eva Wuchners Malatelier unter ihrer Hilfestellung angefertigt hatten. In verschiedenen Maltechniken entstanden kleine Kunstwerke unter dem Thema „Afrika“. Der Bogen spannte sich von aufgehenden Sonnen, Hüttenszenen, Giraffen und Affen bis zu Stillleben, Ornamenten und Fantasielandschaften.

 

Begonnen hatte alles mit der Idee von Pfarrerin Martina Weber-Ernst von der evangelischen Kirchengemeinde Hausen-Raitbach, die den Bezirksjugendreferenten Jörg Mauch aus Lörrach in die Konfirmandenstunde eingeladen hatte, der mit beeindruckenden Bildern und einem informativen Bericht das Aidshilfeprojekt „Choice for Life“ vorstellte. In dem kleinen Dorf Kisa im Westen Kenias hat sich an drei Standorten eine Nachbarschaftshilfe für Waisenkinder, Witwen und Pflegefamilien seit nahezu 15 Jahren entwickelt, wobei der gemeinnützige Verein die Schulgebühren, Uniformen, Materialien, die Berufsausbildung, Unterkünfte und Mikroprojekte bezahlt und fördert.

 

„Wie können wir Konfis helfen?“ wurde gefragt und die Malaktion war geboren. Pfarrerin Martina Weber-Ernst betätigte sich erfolgreich als Auktionatorin, pries die Bilder an, schwang den Hammer und versteigerte zusammen mit Christoph Hager, dem Leiter des Cafés „z’ämme läbe“ alle Bilder für den guten Zweck. Das Höchstgebot erzielte eine Eule, eine Kohlezeichnung, mit 51 Euro. Kirchenältester Martin Kunert fungierte als Rechner und meldete stolz das Ergebnis: 718 Euro.

 

Pfarrerin Martina Weber-Ernst blieb nur noch übrig sich bei ihren Malkünstlern, den Konfis, den Käufern zu bedanken und bei Maltherapeutin Eva Wuchner mit einer großen Packung „Merci"

 

Maulburg: Versteigerung nach dem Gottesdienst macht Spass

Maulburg - Viel Spass hat die Versteigerung der Bilder der Maulburger Konfis nach ihrem selbst gestalteten Gottesienst in der Maulburger Kirche durch Pfarrerin Nicole Kempf gemacht. Zuvor hatte Jörg Mauch von Fair Aid e.V. erklärt, dass es in Afrika Tradition sei Sachspenden nach dem Gottesdienst zu Gunsten der Gemeinde zu versteigern, und dies hat auch an diesem Sonntag geklappt, denn es kamen 217 Euro für Choice for Life zusammen.

Gemalt hatten die Konfis die Bilder schon im November, nach dem Jörg Mauch eine Einheit zu den Themen Gerechtigkeit, Eine Welt und Choice for Life im Konfiunterrich gehalten hatte, danach waren die Konfis kretaiv geworden, wie man sehen kann. Vielen Dank dafür!

0 Kommentare

Trauer um Moses

Ich traf Moses zum ersten Mal im Februar 2014. Auf einer Tour durch Shimayero kamen wir auch zu seiner erbärmlichen, halb verfallenen Hütte. Zwei Räume, ein dunkles und schäbiges Schlafzimmer, ein kleines Wohnzimmer, die Küche aussen. Hier lebt er mit seiner Frau und einigen seiner Kinder. Wir sitzen auf auf wacklicken Stühlen in der Hütte und er erzählte uns seine Geschichte. Vor Jahren verletzte er sich mit der Machete am Bein, der Transport in eine Klinik war weit und qualvoll. In einer Schubkarre schleppten sie ihn dorthin. Doch helfen konnte man ihm dort auch nicht. Für eine Amputation war er zu schwach. Seit dem behindert ihn die chronische Wunde, die Schmerzen müssen unglaublich sein, er kann nicht mehr arbeiten, die Familie verarmt. Nach diesem Besuch bekommt Moses regelmäßigen Besuch vom Arzt zur Wundreinigung und Schmerzbehandlung. Eine Amputation kommt noch immer nicht in Frage, denn Moses ist schwächer denn je. Auch die Schmerzen können kaum gelindert werden.

Im Sommer 2014 besuchen wir Moses erneut, er freut sich mit seiner Familie überschwänglich über sein neues Haus, das von Choice for Life finanziert wurde. Wir spüren, die Hoffung, die er mit diesem Neuanfang verbindet.

Nun ist Moses seiner chronischen Wunde erlegen, zu schwach war am Ende. Wir denken an ihn, an seine Hoffnung und an seinen Durchhaltewillen und haben großen respekt vor Moses. So werden wir ihn in Erinnerung behalten und seine Familie wird weiterhin von Choice for Life betretut.

 

Jörg Mauch.

6 Kommentare

Einladung zur Mitgliederversammlung am 09.April

Liebe Mitglieder und Unterstützer*Innen von Fair Aid e.V.  und Interessierte,

 

herzlich lade ich Sie zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung ein:

 

Am Samstag, den 09.April um 11 Uhr 30 im oberen Saal der Christuskirche in Rheinfelden (Seiteneingang).

 

Von 10 – 13 Uhr ist im Cafe 4U (ein Stockwerk tiefer) Fair Brunch gerichtet, und es besteht die Möglichkeit vor oder nach der MV fair und regional zu brunchen – ganz im Sinne von Fair Aid e.V.

 

Während der MV berichten wir über die neuesten Entwicklungen in der Projekt – und Vereinsarbeit, und wir dürfen Ihnen spannende Themen und interessante Informationen versprechen. Wir freuen uns, dass wir im Juli / August Aurelia und Esther aus Kenia bei uns begrüßen dürfen, und wir werden die MV auch nutzen um diesen Besuch vorzubereiten.

 

Tagungsordnung:

 

1.         Begrüßung

2.         Bericht über die Arbeit von Fair Aid e.V.

             - 10 Jahre Fair Aid e.V. / Brot für die Welt – Seminar / Besuch von Aurelia & Esther

3.         Bericht über die Arbeit von Choice for Life

           - Beschäftigungs- und Ausbildungsmaßnahme / Aus der Projektarbeit

4.         Kassenbericht

5.         Sonstiges

 

Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die sich für die Arbeit von Fair Aid e.V. und Choice for Life interessieren und sich informieren möchten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine kurzweilige und ergebnisreiche Mitgliederversammlung.

 

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Jörg Mauch, 1. Vorsitzender und Hannes Händel, 2.Vorsitzender

 

 

Die Einladung finden Sie auch hier als PDF-Dokument zum herunterladen:

Download
Einladung zur Mitgliederversammlung 2016
Adobe Acrobat Dokument 212.2 KB
0 Kommentare

Mark und Bruce - zwei erfolgreiche Beispiele für die Arbeit von Choice for Life.

Bruce wechselt nach Nairobi

Bruce, auf dem Bild im Fbruar 2014, ist voll durchgestartet. Seine Abschlußnoten der Secondery School sind so gut, das die Starehe Boysschool in Nairobi ausgewählt hat. Dort genießt er nun ein Stipendium.

Hier gehts zur Starehe School im Internet:

http://www.stareheboyscentre.ac.ke

Mark hat nun eine neue Chance

Mit seiner Mutter Nancy teilte er sich eine 10qm große Lehmhütte. Für die beiden herrscht Mangel, darunter litten auch die Noten.Nun hat die Tumaini School ihn in ihr Internat aufgenommen.  Dafür setzten sich die MitarbeiterInnen von Choice for Life bei der Schulleitung ein. für mark ist das eine neue Chance, und auch Nancy ist erleichtert.


0 Kommentare

10 Jahre Hilfe für Waisen

Jubiläumskonzert mit den Young Voices / Live-Schaltung nach Kenia

RHEINFELDEN. Fair Aid hat am Samstagabend sein zehnjähriges Bestehen in der evangelischen Christuskirche gefeiert. Der Verein unterstützt seit 2006 das kenianische Hilfsprojekt "Choice for Life", welches 160 Aids-Waisen und ihre Pflegefamilien sowie Witwen in den drei Dörfern Kagamega, Kisa und Shimanjero unterstützt. Neben Informationen über das Hilfsprojekt wurde der Anlass auch mit einem Konzert des evangelischen Jugendchors Young Voices unter der Leitung von Rainer Marbach begangen.

Der Auftritt des Jugendchors umrahmte die Feier, zu der knapp 100 Gäste gekommen waren. Die Young Voices bezauberten mit einem breiten Repertoire. Luise-Sophia Löprich beeindruckte mit einem Soloauftritt und einer ergreifenden Interpretation des Leonard-Cohen-Songs Halleluja. Rebekka Nottbrock konnte mit einem selbstgeschriebenem Medley aus Disney-Filmsongs das Publikum berühren. Spätestens bei dem afrikanischen Song Sana Sananina hielt es dann keinen der Besucher mehr auf der Kirchenbank.

Rückblick auf den Anfang
Jörg Mauch, Vorsitzender von Fair Aid, berichtete von den Anfängen des Vereins. Er erzählte, dass er 2005 auf Einladung von Modesta Okwayo, erstmals nach Kenia kam. Es war seine erste große Reise außerhalb Europas, und Kenia beeindruckte ihn schwer. Als damaliger Gemeindediakon in Rheinfelden wollte er sich gleich für die Menschen dort engagieren. Okwayo organisierte den Kontakt zu dem Projekt Choice for Life, welches damals noch Choose Life hieß.

Werbung


Gründung des Vereins
Mit dem evangelischen Jugendkreis organisierte Mauch Kuchenverkäufe, Tombolas und andere Events. "Dann wollten wir das Projekt auch mal besuchen und sind nach Kenia gereist. Und haben festgestellt, dass das Projekt viel zu groß ist für den Jugendkreis." Mauch und seine Mitstreiter Modesta Okwayo, Bärbel Blechschmitt, Friedemann Ries und Dieter Mehlin wollten aber nicht einfach aufgeben und entschieden sich, das Engagement zu professionalisieren, was schließlich zur Vereinsgründung am 20. Januar 2006 führte.

"Seitdem ist viel passiert", meinte Mauch und listete eine ansehnliche Zahl an Events und Aktionen auf. In zehn Jahren sammelte Fair Aid 250 000 Euro für Choice for Life. Das Engagement erweiterte sich stetig. So war das Projekt anfänglich auf das Dorf Kisa beschränkt. Heute sind es mit Kagamega und Shimanjero schon drei Standorte mit drei Waisengruppen und drei Sozialarbeitern vor Ort.

Mutmacher und Frustbringer
Wie sich Choice for Life auswirken kann, erzählt Mauch anhand der Geschichte Julias. Die damals 12-Jährige hatte Mauch auf seiner ersten Reise kennengelernt. Sie war eine Aids-Waise und kümmerte sich um den Haushalt und ihre zwei Brüder. Durch das Hilfsprojekt hat Julia es jetzt, zehn Jahre später, geschafft, eine Ausbildung als Lehrerin zu machen. Die Freude und der Stolz stehen Mauch beim Erzählen ins Gesicht geschrieben.

Vorstandsmitglied Hannes Händel war erst kürzlich für acht Monate in Kenia und nutzte die Gelegenheit, um über seinen Aufenthalt zu berichten. Anrührend war sein Erlebnis mit Salome, die der Witwen-Gruppe angehört. Die HIV-positive Salome lebte in einer baufälligen Hütte ohne dichtes Dach. "Wenn es regnete, musste sie unter dem Bett schlafen, weil dort der einzige trockene Platz in der Hütte war." Mit zwei Bäumen, die Salomes Sohn zur Verfügung stellte, und der Unterstützung von Waisenkindern aus dem Projekt konnte für die Witwe ein neues Haus errichtet werden. Allerdings mischte sich der Sohn, der sich jahrelang nicht um Salome gekümmert hatte, in den Hausbau ein und bestimmte einen neuen Standort unter der Androhung, das Haus andernfalls zu zerstören. Für Händel war das nicht nachvollziehbar und eine "bittere Pille, die es zu schlucken galt".

Neues Projekt
Nach mehreren Anläufen gelang es auch eine Skype-Verbindung nach Kenia aufzubauen und mit der dortigen Projektleiterin Esther Sungu zu konferieren, die begeistert von dem neuesten Projekt Tablebanking, bei dem den jeweiligen Pflegeeltern und Witwengruppen ein Betrag zur freien Verfügung gestellt wird, den diese als Minikredit zum Aufbau eines Kleinunternehmens oder für Hausreparaturen selbst vergeben können. Niedrig verzinst fließt der Betrag wieder an die Gruppe zurück, wächst dadurch auch an und kann dann erneut vergeben werden.

Vorstandsmitglied Friedemann Ries ehrte zum Schluss Mauch als "Initiator, Visionär und Macher", ohne den es den Verein nicht gäbe.

 

Di, 26. Januar 2016

Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.

von: Horation Gollin

0 Kommentare

Abrechnung & Berichte aus Kenia: Tablebanking nun flächendeckend / 10 000 Euro überwiesen.

Ende Dezember erreichten uns die Berichte aus Kakamega, Shimayero und Kisa, ebenso die Abrechnung für das Jahr 2015 und das Budget für das erste Quartal 2016.

 

Die alltägliche Arbeit läuft sehr gut, 150 Kinder werden betreut und durch Schulgebühren, Uniform und Schulessen unterstützt. Darüberhinaus erhalten die Kinder und ihre Müter / Pflegeeltern Unterstützung bei Krankheit, Hunger, etc. Als Fortbildungsmaßnahme gibt es Computerkurse.

 

Ein großer Erfolg ist das Tablebanking, welches nun an allen drei Standorten praktiziert wird. Dieses Kleinkreditsystem ermöglicht es den jeweiligen Wittwen- & Pflegelterngruppen selbständig über einen Geldbetrag zu verfügen und Gruppenmitgliedern die Möglichkeit zu geben einen Kleinkredit zu erhalten. Die Betroffenen werden somit in die Lage versetzt, sich selber Hilfe zu leisten, etwa bei Krankheit, zur Gründung eines kleines Einkommens oder Hausreperaturen. Durch Zinsen erhöt sich der Betrag, wlcher den Gruppen zur Verfügung steht kontinuirlich. Zur Vergabe der Kredite treffen sich die Gruppen regelmäßig und werden durch die MitarbeiterInnen von Choice for Life betreut und beraten.

 

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen werden durch 3 SozialarbeiterInnen und die Projekt unterstützt, es gibt zwei gemietete Büros und das Center in Kisa. Dort ist ebenfalls ein Büro, und in der "Hall" finden Gruppentreffen statt. Die restlichen Räume werden derzeit vermietet, die Einnahmen kommen der Witwengruppe zu Gute.

 

Die Abrechnung für 2015 war übersichtichl und nachvollziebar, so dass Anfang Januar 10 000 Euro überwiesen wurden. Dieser Betrag wurde durch die erfolgreichen Weihnachtsaktionen in Rheinfelden und viele Einzelspenden möglich. Er deckt 75% des Bedarfs von Choice for Life von Januar - Mai 2016. Anfang des Jahres beginnt die Schule neu und viele Schulgebühren werden fällig, außerdem sind die Lebenshaltungskosten gestiegen.

 

Für 2016 ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Kakamega geplant, die Schulabgänger eine Perspektive bieten soll. Die Konzeption ist bereits fertig, aber an der Finanzierung wird noch gearbeitet.

 

Hier findet sich die Abrechnung 2015 und das Budget Jan-Apr. 2016:

 

 

 

Download
2015 WHOLE YEAR EXPENDITURE (1).xlsx
Microsoft Excel Tabelle 41.8 KB
Download
2016 JAN-APRIL BUDGET.xlsx
Microsoft Excel Tabelle 16.0 KB

0 Kommentare

Weihnachtsaktionen erfolgreich- Weihnachtsdinner das Highlight.

Modester Okwayo prästentiert des Buffett beim Weihnachtsdinner.
Modester Okwayo prästentiert des Buffett beim Weihnachtsdinner.

Einiges hatten wir uns vorgenommen zur Weihnachtszeit... Zwei Weihnchtmärkte, das Weihnachtsdinner, Kalender - & Sockenverkauf... 

 

Nun schon zum dritten Mal durften wir mit Fair Aid kostenlos eine Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in Rheinfelden (28.-30.11) beziehen,  und standen in bester Nachbarschaft mit Vereinen, die ebenfalls Projekte in der einen Welt untertützen. Dank einer umfangreicher Bastelspende war unser Stand reichhaltig bestückt und wir konnten 650 Euro fur Choice for Life einnehmen. 

 

Richtig zuhause sind wir auf dem Weihnachtsmarkt in Nollingen zuhause (5.12.) Schon seit vielen Jahren haben wir dort unseren Stand. Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt von den SchülerInnen der der Hebelschule, die ihren Tanz zu Africa Rise up vorführten. Unsere Waffeln und unser Verkauffstand erfreute sich großem Zuspruch. So landeten 500 Euro an einem Nachmittag für Choice for Life in der Kasse. Danke auch noch mal an die HebelschülerInnen, die mit ihren Basteleien 200 Euro spendeten.

 

Besonders Hihlight war das Weihnachtsdinner am 13.12. Fünfzig angemeldete Gäste ließen sich das Buffet schmecken, Jörg Mauch informierte anschließend über die Projektarbeit. Zwar machte dieser Abend besonders viel Arbeit, aber die hat sich gelohnt, denn neben dem 980 Euro Gewinn, konnten wir auch neue Freunde für Projekt gewinnen und alte Freundschaften pflegen. 

 

Unsere Präsenz hat sich also ausgezahlt, was auch viele Einzelspenden in der Vorweihnachtszeit belegen. Wir danken allen Spendern und Spenderinnen und allen, die sich bei unseren Aktionen mit ihrer Zeit und ihrem Engagement eingebracht haben.

 

 

 

 

0 Kommentare

Weinachtsaktionen

Auch in diesem Jahr sind wir mit einem Stand auf dem Reheinfelder (27.-29.11.) und auf dem Nollinger Weihnachtsmarkt (05.12.) vertreten. Ein neues Highlight ist das Weihnachtsdinner am 13.12. 


Weitere Infos zu unseren Weihnachtsaktionen 2015 finden Sie HIER

EPA: Wie die EU Kenia erpresste

Im Juni unterschrieb Kenia das Handelsabkommen "EPA"(Economic Partnership Agreement ) mit der EU. Allerdings nicht ganz freiwillig, denn die EU erzwang mit erhöten Handelszöllen die Zustimmung afrikanischer Staaten. So setzte sich der Stärkerer durch, ein altes Prinzip von Ausbeutung.


Weitere Infos über EPA finden Sie hier:

 

https://www.tagesschau.de/ausland/epa-afrika-101.html

15 Kommentare

Herzlichen Glückwunsch Esther!

Esther Sungu, unsere Projektmanagerin bei Choice for Life hat erfolgreich ihr Bachelor-Studium an der Catholic University of East Africa mit den Schweprunkten Comerce / Managment abgeschlossen. Wir gratulieren ihr und freuen uns eine hochqualifizierte Fachkraft im CFL-Team zu haben.

0 Kommentare

Table Banking voller Erfolg - Bericht aus Kenia

Sozialfirma, Tablebanking & das Center in Kisa...

Das sind drei von einigen Themen aus dem aktuellen Bericht  von Choice for Life zu erfahren sind. 


Die alltägliche Arbeit läuft zufriedenstellend, die Anfang dieses Jahres schwierige finanzielle Situation hat sich etwas beruhigt und die Arbeit kann finanziert werden.


Aktuell sind 150 Waisenkinder im Programm von Choice for Life.


·         Shimanyiro; 15 in der weiterführenden Schule und 37 in der Grundschule, Total 52 Kinder

·         Kisa; 12 in der weiterführenden Schule und 30 in der Grundschule, Total 42

·         Kakamega; 10 in der weiterführenden Schule und 2 in der Förderschule, 44 in der Grundschule, Total 56


In Kisa sind 21 Frauen  Witwengruppe. Im August wurde hier mit Tablebanking begonnen. Bei diesem System entscheidet die Gruppe welche Frau einen Kleinkredit von einem gemeinsamen Betrag erhält. Von diesem Geld kann die betreffende Wittwe ein kleines Geschäft aufbauen, das Haus reparieren oder was sonst noch dringend gebraucht wird. Durch einen kleinen Zinssatz erhöht sich der Betrag, welcher der Gruppe zur Verfügung steht. So wurden aus 4400 Schilingen (40 Euro) im August nun schon 12980 Schilinge (115 Euro). 


Der Kindergarten im Center in Kisa musste seine Arbeit einstellen, die Räumlichkeiten werden zur Zeit vermietet. Nach einer langfristigen Lösung um eine projektnahe Nutzung zu erreichen soll gesucht werden. 


Die Konzeption für eine Sozialfirma, welche  arbeitslosen Schulabgängern einen Job bieten soll, ist fertig geschrieben. Der Impuls dazu kam von Schulabgängern in Kakamega, die gemeinsam mit Hannes und dem Team diese Idee entwickelt haben. Dazu gibt es bald mehr Infos auf dieser Homepage...




1 Kommentare

Fair Aid e.V. im Radio

Am 22.September zwischen 18 und 19 Uhr interviewt Egbert Engst in seiner Sendung "Verein der Woche" Jörg Mauch und Hannes Händel beim Freien Radio Wiesental.Jörg wird den Verein und das Projekt vorstellen  Hannes wird über seine Arbeit in Kenia berichten. Außerdem geben sie einen Überblick über die geplanten Aktionen zur Weihnachstzeit.

Das Freie Radio Wiesental ist auf 104.5 MHZ zu empfangen oder im Internet www.freies-radio-wiesental.de zu hören...


Die Sendung wird am Donnerstag den 24.09. um 14 Uhr, und am Sonntag den 27.09. um 13 Uhr wiederholt.

Fair Brunch - Sommerpause am 12.09. vorbei!

Endlich ist die Sommerpause vorbei. Nachdem im Juli und im August kein Fair Brunch stattfinden konnte, heisst es nun am 12.September von 10-12 Uhr "Regional - Fair - Lecker" im Cafe 4U in der Christuskirche (Seiteneingang):
Mehr Infos zu Fair Brunch gibt es hier


3 Kommentare

Das LFG in der Einen Welt

Am Samstag, 25.04.2015, fand im Alten Rathaus die Münchner entwicklungspolitische Börse „Gemeinsam für eine gerechte Welt“ statt, bei der unser Religionskurs im Namen der Organisation „CHOICE for LIFE“ vor Ort war, eine gemeinnützige Organisation, die 160 Waisenkinder in Kenia unterstützt, um ihnen die Chance auf Bildung und ein allgemein besseres Leben zu geben. Darüber hinaus ist die Aidsprävention durch Aufklärung ein erklärtes Ziel, um anderen Kindern ein ähnliches Schicksal zu ersparen. Eine Projektmanagerin vor Ort sorgt dafür, dass die Buchführung dem hohen deutschen Standard entspricht. Damit soll die Voraussetzung geschaffen werden, den Verein langfristig unter die Schirmherrschaft von "Brot für die Welt" zu bekommen, um noch effektiver helfen zu können. Lehrer und Schüler des Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums versuchen durch Flaschensammelwettbewerbe und andere Spendenveranstaltungen Geld für die Hilfsbedürftigen zu sammeln.

Die Erwartungen waren also hoch, die Location am Marienplatz im Herzen Münchens war vielversprechend und die Organisation durch die Stadt München versprach ein professionelles Ambiente und viele Besucher. Leider erfüllten sich die Erwartungen nicht. Beworben wurde die Veranstaltung nur mit einem relativ unscheinbaren Mini-Plakat direkt vor dem Haupteingang und überhaupt schien die Bundesliga-Partie zwischen dem FC Bayern und der TSG Hoffenheim die Leute mehr zu interessieren als die Börse für Entwicklungshilfe.

Auch wenn es enttäuschend wenige waren, merkten wir ihr großes Interesse und Engagement für Hilfe, nicht nur für Entwicklungshilfe sondern für jegliche Hilfe, die weniger privilegierten Menschen zu Gute kommt. Dies sind herzensgute Menschen, deren ehrliches Interesse man sofort spüren konnte. Eine der meist gestellten Fragen war, ob das Geld auch sicher ankommt. Diese Frage konnten wir mit gutem Gewissen mit „Ja“ beantworten, da die kenianischen ehrenamtliche Mitarbeiter in ständigem Kontakt mit den Mitglieder aus Deutschland stehen, die das Geld dorthin schicken und über die aktuelle Lage informiert sind.

Viele Menschen, die an unserem Stand waren, haben uns gelobt und es bewundert, dass wir Jugendliche Teil dieser gemeinnützigen Organisation sind: „Schön dass sich die Jugend einsetzt“. Ja schön und gut, doch leider belief sich das Spendenaufkommen auf genau zwei Euro. Spende ist Spende, doch wirklich sehr mager für 4 Stunden. In Bezug auf Eigeneinsatz trifft Entwicklungshilfe nach wie vor leider auf taube Ohren und dies in allen Schichten der Bevölkerung. Diese Tagung ist es ein perfektes Beispiel für die allgemeine Haltung zum Thema Entwicklungshilfe: „Da tut sich doch nichts“.

Eine positive Überraschung war allerdings das Diskussionsforum. Dieses setzte sich sehr differenziert und objektiv mit den Vor- und Nachteilen der Entwicklungshilfe in Form eines Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) auseinander. Ich will nur die Aspekte erwähnen, die mir am besten in Erinnerung geblieben sind. Der Experte des "Weltwärts"- Programms, selbst bereits ein Jahr als Freiwilliger im Ausland tätig gewesen, beklagt, dass die aktuelle Entwicklungshilfe derzeit leider nicht der viel proklamierten "Hilfe zur Selbsthilfe" entspräche sondern eher "postkoloniale Zustände" hervorrufe, da den Hilfe-Empfängern das Mitspracherecht weitestgehend genommen würde. Weiterhin würden die "Bufdis" oftmals Arbeiten übernehmen, zu denen ihnen die Qualifikation fehle.

Die Bilanz des Vortragenden zum Thema "Entwicklungshilfe" fiel also ähnlich "gemischt" aus wie unser eigenes Fazit dieses Tages. Zum einen hat uns die (verbesserungswürdige) Organisation der Veranstaltung durch die Stadt München sehr verwundert, zum anderen hat uns der Vortrag sehr gut informiert und dazu ermuntert, sich intensiv mit dem komplexen Thema "Entwicklungshilfe" auseinanderzusetzen.

(Lorenz Bauer, Adrian Hangl, Julia Huber, Viol

2 Kommentare

"Kinder laufen für Kinder" in Reissensburg: 1350 Euro Spende

Die Kinder der Grundschule in reissenburg bei Günzburg hatten sich mächtig ins Zeug gelegt: Mit ihrem Sponsorenlauf "Kinder laufen für Kinder" errannten sie 1350 Euro für Choice for Life. bei dem Schulfest rund um Afrika wurde die Spende übergeben und Jörg Mauch bedankte sich im Namen von Fair Aid & Choice for Life für diese Aktion. außerdem war Fair Aid auch mit einem Infostand und einer Popcorn vertreten. Besonders letztere sorgte für wahre Begeisterungsstürme bei den Kindern, aber auch viele Gespräche rund um die Projektarbeit machten das große Interesse der Reissenburger deutlich. Ermöglicht wurde diese Aktion durch die Initiative vo Modester Okwayo, deren TochterMoriah die Schule besucht. Aber auch im kommenden Jahr möchte sich die Reissensburger Grundschule für Choice for Life engagieren - auch wenn dann Moriah schon auf dem Gymnasium ist. Darüber freuen wir uns sehr!

0 Kommentare

Kurz vor Schluss

Halli Hallo

Wir waren mal wieder fleißig hier in Kenia. Am Samstag war ich wie geplant noch mal in Kisa zu Besuch. Dort habe ich mich zunächst mit Laban Mama Josephin und Esther getroffen, um über die Zukunft des Center in Kisa zu sprechen. Anschließend bin ich mit Laban noch mal zu Salome, um denn Fortschritt am Haus zu sehen. Denn die erste Lehmschicht wurde an den Wänden angebracht.

Aber auch in Shimanyiro waren wir am schaffen. Das Haus von July und Dixon ist letztes Jahr eingestürzt. Aber sie hatten nicht genug Geld, um ein neues zu bauen. Also haben sie mit den Materialien vom alten Haus ein neues gebaut. Das ging auch ganz gut. Abgesehen vom Dach. Das war ziemlich undicht. Aber seit Dienstag haben sie nun ein neues Dach und können wieder im trockenen wohnen.

Und am Samstag geht es gleich weiter. Nancy ist ein Witwe in Kakamega. CfL bezahlt die Schulgebühren für ihren Sohn Mark. Aber ansonsten ist sie fast zu hundert Prozent von ihrer Mutter abhängig. Nancy ist halbseitig gelähmt und kann daher viele Arbeiten nicht selber machen. Auch das kleine Gemüsebeet neben ihrem Haus kann sie nicht alleine bewirtschaften. Aber sie könnte Gemüse verkaufen. Am Samstag werden Lucas ( Socialworker Kakamega ), Silas ( Waise Kakamega ) und ich ihr einen Stand bauen. Mit einem kleinen Startkapital kann sie dann ein paar Tomaten und Zwiebeln kaufen und sie mit Gewinn weiter verkaufen. Somit hat sie ein kleines Einkommen und wird etwas selbstständiger.

Am Freitag haben wir noch mal ein Team Meeting in Kakamega. Dort werde ich mich wohl schon von den meisten verabschieden müssen, denn am Mittwoch nächste Woche reise ich hier in Shimanyiro schon ab. Zunächst fahre ich bis nach Naivasha und verbringe den Donnerstag am Lake Naivasha. Am Freitag ist es dann soweit und ich flieg von Nairobi über Dubai nach Hause.

Bis bald.

Hannes

1 Kommentare

Das Haus ist fast fertig

Hallo

wie fang ich denn jetzt an zu erzählen? Zu nächst mal das Wichtigste: Salomes Haus ist fast fertig. Es fehlt nur noch der Lehm, der in drei Schichten aufgetragen wird und jede Schicht muss ca. eine Woche trocknen. Das heißt sobald die erste Schicht aufgetragen ist, was diese Woche geschehen sollte, dauert es noch drei bis vier Wochen bis Salome einziehen kann.

Allerdings lief nicht alles wie geplant. Am Montag war Baubeginn. Als ich mit Laban bei Salome ankam war auch schon alles im Gange. Der Baum war gefällt und der Stamm wurde zurecht geschnitten. Unser Fundi ( Fundi = Handwerker der Lehmhütten baut ) hatte auch schon begonnen das neue Haus mit Holzpflöcken abzustecken. Allerdings mitten in Salomes Maisfeld. Da war ich dann schon leicht verwundert, weil drumherum jede Menge Wiese ist. Und jetzt soll das Haus ausgerechnet ins frisch gepflanzte Maisfeld?! Laban war schon am diskutieren mit zwei Leuten, die mir als Tochter und Sohn von Salome vorgestellt wurden. Da die Diskussion auf Luyah geführt wurde verstand ich erst mal nur Bahnhof. Laben erklärte mir, dass Salomes Sohn beschlossen hatte, dass im Maisfeld der beste Ort für das neue Haus ist und wenn es wo anders gebaut wird, wird er es kaputt machen. Also blieb uns anscheinend nichts anderes übrig, als auf den Sohn zu hören, der schon seit Jahren seine Mutter nicht mehr besucht hat und 22 Jahre im Gefängnis war, weil er seine Tochter umgebracht hat. Nach dem er uns diesen Schwachsinn aufgezwungen hat, ist er verschwunden und hat sich nicht mehr blicken lassen um uns zu helfen.

Allerdings hatten wir auch hilfreichere Gesellschaft. Ein Freund von Laban wohnt ganz in der Nähe von Salome und kennt die Leute in der Umgebung sehr gut. Er hat uns geholfen alle Baumaterialien günstig zu besorgen und Leute anzustellen, um uns zu helfen. Und auch Raphael war wieder mit dabei und hat kräftig mit angepackt.

Das nächste Problem entstand, als der Holzfäller mit seiner Arbeit fertig war. Es war vereinbart, dass sich Salomes Kinder um das Holz kümmern. Also viel es auch in ihre Zuständigkeit, den Holzfäller zu bezahlen. Zunächst hieß es, Salomes Tochter könne 1500 von den 3500 Shiling aufbringen. Später beim Abendessen erzählte mir Laban, dass der Holzfäller komplett ohne Bezahlung gehen musste. Da das natürlich nicht okay ist, mussten wir ihn schlussendlich bezahlen. Trotz allen Komplikationen leistete der Fundi gute Arbeit und mir wurde versichert, am nächsten Tag sollte das Haus fertig sein. Ab gesehen vom Lehm.

Am Dienstag bin ich also frohen Mutes zusammen mit Raphael und Okoko, beides CfL- Waisen zu Salome gelaufen. Als wir ankamen war der Fundi schon da und hatte sogar noch einen Kollegen mit gebracht. Als ich den beiden näher kam schwang mir eine ordentliche Alkoholfahne entgegen. Mein erster Gedanke war, die beiden haben am Vorabend zusammen ein getrunken und jetzt ist halt noch ein bisschen Restalkohol vorhanden. Aber Okoko hat mich dann aufgeklärt, dass sie erst am Morgen angefangen haben zu trinken und ihre Pulle auch dabei haben. Daher sind sie statt nüchterner immer betrunkener geworden. Zwischen durch kam noch jemand vorbei, der uns am Vortag geholfen hatte und meinte ich müsse ihm noch 100 Shiling zahlen. Als ich das ablehnte und ihm sagte er wurde gestern schon bezahlt, hat er sich hingesetzt und sich erst mal einen dicken Joint gebaut und geraucht. Unser Fundi hat natürlich auch mal dran gezogen. Die Arbeit ging also im Schneckentempo voran und als sich am Nachmittag der Regen am dunklen Himmel ankündigte Machten wir uns auf den Heimweg. Allerdings kamen wir nicht weit bis es anfing zu regnen. Labans Freund war aber für uns da und wir konnten bei einer Tasse Tee in seinem Haus warten bis der Regen nach lies. Da wir nun verspätet los kamen wurde es unterwegs schon dunkel und kurz bevor wir ankamen mussten wir noch einen Fluss überqueren. Normalerweise ist das kein Problem, da es eine Brücke gibt. Durch den Regen war der Strom aber stark angeschwollen und von der Brücke war nichts mehr zu sehen. Da blieb uns nur noch übrig, die Schuhe aus zuziehen und die Brücke unter dem Wasser mit den Füßen zu ertasten. Glücklicher Weise sind wir aber nur bis zu den Knien nass geworden und wir sind sicher zu Hause angekommen. Laban war ziemlich sauer auf den Fundi, als er von uns hörte in welchem Zustand er zu Arbeit kam. Am nächsten Morgen ist er gleich ganz früh zu ihm, um dafür zu sorgen, dass er nüchtern zur Arbeit erscheint. Das hat auch funktioniert, und er hat am Mittwoch das Dach fertig gestellt. Raphael Okoko und ich waren aber noch bis Freitag damit beschäftigt, Äste an die Wände zu nageln. Die kann man auf den Bildern sehen. Am Freitag haben wir, wieder mit Hilfe von Labans Freund Holz und Handwerker organisiert, um Türen am Haus anzubringen.

Nach all den Strapazen war am Freitag das Haus dann endlich fertig und wir konnten am Samstag noch eine schöne Aktivity mit den Waisen und Witwen aus Kisa genießen. Nach der Aktivity bin ich dann wieder zurück nach Shimanyiro. Ich werde noch einmal nach Kisa fahren, um das Haus zu sehen, wenn der Lehm angebracht ist. Bis Salome einziehen kann bin ich schon wieder zurück in Deutschland. Denn es sind nicht mehr ganz drei Wochen, bis ich Heim flieg. Ich freu mich schon auf euch!


Liebe Grüße

Hannes

2 Kommentare

Grüße aus Kenia in die Mitgliederversammlung - neuer Vorstand gewählt - Hannes Händel 2.Vorsitzender

Klein aber interessiert war die Runde bei der Mitgliederversammlung am 18. April in Rheinfelden.

Der Vorsitzender Jörg Mauch berichtete zunächst  über die Themen, Ereignisse, Besuche und Aktionen 2014 in  Kenia und Deutschland. Von vereibarten Standarts, der Problematik Ausbildungssituation und dem Einsatz, sowie von 2 Reisen wusste er z uberichten.160 Kinder werden momentan von Choice for Life betreut und 27000 Euro konnten überwiesen werden. Dennoch übersteigt der finanzielle Bedarf des Projektes das Spendenaufkommen. Zur Zeit wird daran gearbeitet Choice for Life verstärkt durch Förderprogramme zu finanzieren. "Das wird uns viel Arbeit machen, uns auf Dauer aber hoffentlich entlasten", so die Einschätzung von Jörg Mauch. Ergänzt wurde er durch Friedemann Ries und Klaus Blechschmitt, sowie einer angerehten Diskussion aller beteiligten.

 

Auch das Vereinsleben kann sich sehen lassen, Vielfältige Aktionen von Gruppen und Schulen lassen wieder auf ein gutes Ergebnis hoffen. In Rheinfelden wird sich Fair Aid 2015 am Kinderfereinprogramm der Kaltenbachstiftung beteiligen und mit den Kindern einen Sponsorenlauf und ein afrikanisches Sommerfest organisieren. Auch in München, Günzburg und Brüssel gibt es Aktionen.

 

Mitten in den Bericht kam eine Grußbotschaft aus Kenia via Whats Up: "We love you" strahlten Kinder aus Kakamega in die Kamera.

 

Als nächstes wurde die Kasse entlastet und der Kassiererin Monika Schweiger und ihrem Mann Martin Schweiger gedankt die dieses Amt 9 Jahre tadellos geführt hatten. Aus persönlichen Gründen konnten sie nicht wieder zur Wahl stehen.

 

Die anschließende Wahl brachte dementsprechend Veränderungen. Als neuer Kassierer wurde Dieter Mehlin gewählt. Auch beim 2. Vorsitzenden gab es einen Wechsel: Hannes Händel tritt die Nachfolge von Klaus Blechschmitt an, der als Beisitzer jedoch dem Vorstand erhalten bleibt. Neu als Beisitzerin kam Eva Gorenflo hinzu. Damit ist Fair Aid e.V. in der hervorragenden Lage den Vorstand erweitern zu können, und ihn ausgewogen nach Altersgruppen und Geschlechtern besetzen zu können.

 

Vorstand Fair Aid e.V.

 

Jörg Mauch, 1.Vorsitzender

Hannes Händel, 2. Vorsitzender

Dieter Mehlin, Kassierer

Barbara Entner, Beisitzerin

Eva Gorenflo, Beisitzerin

Friedemann Ries, Beisitzer

Klaus Blechschmitt, Beisitzer

Modester Okwayo, Beisitzerin

 

Die Mitgliederversammlung endete nach ca. 2 Stunden mit einem Gruppenbild.

0 Kommentare

Salomes Haus

Hallo

am Dienstag bin ich also nach Kisa gereist, um das Dach von Salome zu reparieren. Mit diesem Vorhaben sind Laban ( Koordinator Kisa ), Raphael ( CfL-Waise) und ich, am Mittwochmorgen zu Salome gelaufen. Etwa eine Stunde Fußmarsch. Erst mal wollten wir uns das Dach etwas genauer ansehen, um zu wissen wie man es am besten reparieren kann. Es wurde aber schnell klar, dass es wenig Sinn macht dieses Dach zu reparieren. Das Wellblech hat einige Löcher, da beim Bau des Hauses 1963 ein Fehler gemacht wurde, wodurch der Dachstuhl abgerissen werden musste und noch mal konstruiert wurde. Das führte dann dazu, dass das Wellblech zwei mal fest genagelt wurde und die Löcher, die beim ersten Mal entstanden, konnten beim zweiten Mal nicht wiederverwendet werden. Und da das ganze schon 1963 passiert ist, sind mittlerweile auch einige Löcher durch Rost entstanden. Und auch das Haus selber ist nicht mehr im besten zustand. Eine Ecke stürzt schon fast ein. Salome wohnt alleine in dem Haus, was für kenianische Verhältnisse relativ groß ist. Was bedeutet, es bietet etwa so viel Platz wie ein durchschnittliches deutsches Wohnzimmer. Aber sie sagt ein kleineres Haus würde ihr reichen. Also haben wir kurzer Hand umgeplant und Salome wird ein neues Haus bekommen. Bezahlt wird es von dem Geld, welches ich vor meine Abreise für die Schreinerkurse und meinen Aufenthalt hier in Kenia gesammelt habe. Danke meiner großzügigen Sponsoren kam mehr Geld zusammen, als ich benötige. Also können wir nun mit dem was übrig ist das neue Haus für Salome bezahlen.

Salomes Sohn unterstützt das Vorhaben in dem er uns einen seiner Bäume zur Verfügung stellt, die er auf dem Grundstück gepflanzt hat. So haben wir Bauholz umsonst und es fallen auch keine weiteren Kosten für den Transport an.

Laban hat auch schon einen „Fundi“ kontaktiert, der uns ein Angebot für ein kleines Haus gemacht hat. Ohne die kosten für das Holz wird es ca. 20.000 kenianische Shiling kosten. Das sind ca. 200 Euro. Wenn alles gut läuft, wird das Haus am Dienstag nächste Woche stehen, dann muss Salome aber noch ca. 3 Wochen warten bis der Lehm getrocknet ist.

Damit sie aber wenigsten im trockenen schlafen kann, haben wir heute eine Plastikplane auf dem Teil vom Dach befestigt, unter dem das Bett steht. Das sollte das Meiste vom Regen abhalten auf ihr Bett zu regnen.

Morgen Nachmittag mache ich mich schon wieder auf den Weg nach Shimanyiro, da wir dort eine Aktivity mit den Waisen haben. Am Sonntag geht’s dann schon wieder nach Kisa, wo ich den Bau des Hauses verfolgen will und wo ich kann auch mit anpacken werde.


Liebe Grüße

Hannes

Raphael (links) und Salomes Urenkel (Rechts) beim befestigen der Plane.
Raphael (links) und Salomes Urenkel (Rechts) beim befestigen der Plane.
2 Kommentare

Viel im Gange

Hallo zusammen

die Arbeit hier in Kenia ist voll im Gange. Die Businessideen aus dem Meeting mit den unbeschäftigten Jugendlichen werden nun durch gecheckt, um zu sehen welche Idee die besten Chancen auf Erfolg hat. Dazu betreiben einzelne CfL-Teammitglieder Nachforschungen und schreiben ein Proposel. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Ich habe in Shimanyiro wieder angefangen Schreinerkurse zugeben. Allerdings nur noch bis nächste Woche Freitag. Denn Samstag ist dann eine Aktivity mit den Waisenkindern aus Kakamega und am Montag gehe ich für zwei Wochen nach Kisa. Aber diesmal habe ich nicht vor Schreinerkurse zu geben, sondern ein Dach zu reparieren. Mit Jörg und Friedemann hatte ich im September letztes Jahr eine Witwe in Kisa besucht, die ein total durchlöchertes Dach hatte. Wenn es regnet muss sie immer unter dem Bett schlafen, um nicht nass zu werden. Ich hoffe das wir das ändern können.

Und wenn ich nach zwei Wochen Kisa wieder zurück nach Shimanziro komme, sind es nur noch drei Wochen bis ich Heim komme. Nach dem ich bemerkt habe, dass die Schreinerkurse nicht den erwünschten Zweck erfüllen, habe ich mich dazu entschlossen etwas früher Heim zu kommen. Ab dem 23.05. werde ich also wieder zu Hause sein.


Bis bald.

Hannes

0 Kommentare

Mitgliederversammlung am 18.April: Vorstand wird gewählt

Wir laden herzlich zur Mitgliederversammlung am Samstag den 18.April in den oberen Saal der Christuskirche Rheinfelden (Seiteneingang 1.OG) von 10 - 13 Uhr ein. Auch Interessierte sind herzlich willkommen.


Wie begrüssen Sie mit einem Apero, dann berichten wir ausführlich über die Arbeit von Choice for Life, Fair Aid e.V. und Hannes Händel. Im Anschluß werden Kassierer und Vorstand entlastet undn neu gewählt.


Wir hoffen das viele unserer Mitglieder diese Gelegenheit der Information und Mitbestimmung nutzen.


Mit den Besten Grüßen,

Jörg Mauch, 1. Vorsitzender

Download
Einladung MV 2015.docx
Microsoft Word Dokument 49.9 KB
0 Kommentare

Meetings

Hallo

heute will ich nun von den zwei Meetings in Kakamega und Kisa berichten.

Zuerst berichte ich von Kakamega. Es kamen mehr Leute als ich erwartet hatte. Insgesamt waren 14 von den 16 unbeschäftigten Jugendlichen anwesend. Zu beginn des Meetings habe ich jedem einen Fragebogen ausgeteilt mit den folgenden fünf Fragen:


  1. When did you leave school, and why?

  2. Where are you staying at the moment? And with whom?

  3. What are the challenges are you facing?

  4. How do you handle these challenges at the moment?

  5. What are your skills/ which field do you have any experience?

Diese Informationen sind teil einer Situationsanalyse, die uns dabei helfen soll, unser Projekt zu planen. Nach dem wir also wussten mit welchen Problemen die Jugendlichen zu kämpfen haben, wollten wir mit ihnen besprechen, wie wir ihnen bei der Lösung dieser Probleme helfen können. Dazu haben wir drei weitere Fragen gestellt:

  1. What do you want for your future?

  2. What do you need to achieve your vision?

  3. What can we do as a group to arrive at the vision?

Es wurde deutlich, dass alle ihren Bildungsweg noch etwas weiter gehen wollen, um auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen zu haben. Aber das Problem ist, in Kenia kostet Bildung Geld. Die Idee war also zusammen ein Business auf zubauen, um Geld für Schul- und Studiengebühren zu verdienen. Es kamen auch gleich einige Ideen für ein Business zusammen. Ich zähle hier mal die drei beliebtesten Idee auf:

  1. Farming Project

  • Also entweder Gemüse anbauen, oder Tiere züchten.

  1. Catering

  2. Carpentry

Am Dienstag treffe ich mich dann wieder mit den anderen drei Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die für die Projektplanung zuständig ist, um die Ergebnisse auszuwerten, und die nächsten Schritte zu planen.

So nun zum Meeting in Kisa. Mama Josephin hat uns über die momentane Situation des Kindergartens in Kisa aufgeklärt. Es gibt das Problem, dass die Eltern der Kinder die Gebühren für den Kindergarten nicht bezahlen. Im großen und ganzen geht sie davon aus, des der Kindergarten bald schließen muss. Da kam natürlich gleich die Frage auf, was dann mit den Räumlichkeiten geschieht. Unsere Ideen waren entweder sie zu vermieten, um ein Einkommen für CfL zu schaffen, oder ein Trainingcenter einzurichten, in dem junge Leute Schneidern, Schreinern und andere Dinge lernen können. Aber wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es am Team aus Kisa liegt Ideen zu entwickeln. Denn sie kennen die Gegend und ihre Leute am besten, um einzuschätzen und zu prüfen welche Idee erfolgreich sein wird. Bis zum nächsten Team Meeting werden sie also ein paar Ideen ausarbeiten und sie dem Team vorstellen.

Bis bald.

2 Kommentare

Plan Änderung

Hallo

jetzt bin ich gerade mal ein ein halb Wochen hier und es kommt mir schon vor als waere es ein ganzer Monat. Es ist also eine ganze Menge passiert.

Nach dem ich mitbekommen habe, dass es in Kisa niemanden gibt, der entweder die Schule nicht fertig gemacht hat, oder nach dem Abschluss keinen Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden hat, machte ich mir zweierlei Gedanken. Erstens sind das ja ziemlich gute Nachrichten! Es zeigt die Arbeit von Choice for Life (CfL) hat Erfolg. Zweitens heißt es aber auch, dass ich gar kein Klientel in Kisa habe. Dies Erkentniss brachte mich dazu, die gesamte Idee der Schreinerkurse noch mal zu überdenken. Denn in Kakamega wurde mir jetzt auch nicht gerade die Bude eingerannt und von Shimanyiro wusste ich, es gibt einen jungen Mann, der nach seinem Abschluss noch nicht weiß wo hin. So hatte ich also starke Zweifel, ob es wirklich sinnvoll ist die Kurse weiter zu führen. Mit diesen Zweifeln bin ich also nach meinem kurzen Aufenthalt in Kisa zurück nach Shimanyiro gereist. Zu meinem Glück war am selben Tag auch Esther (Projektmanagerin) in Shimanyiro. Mit ihr konnte ich dann gleich über meine Bedenken reden. Dieses Gespraech hat sehr gut getan, denn sie hat meine Bedenken ernst genommen und gleich angekuendigt, in allen drei CfL- Standorten Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, wie viele unbeschäftigte Jungs und Mädchen es wo gibt. Außerdem haben wir ein Meeting mit zwei anderen Teammitgliedern für Samstag (21.03.15) einberufen.

Dieses Meeting hat dann auch stattgefunden. Zu besprechen waren erstens meine weitere Arbeit in Kenia und zweitens die Bewerbungsunterlagen von „Brot fuer die Welt“ und dem „BMZ“. Zu meiner weiteren Arbeit, habe ich gesagt, dass wenn ich die Kurse weiter mache, dann nur wenn es vorher ein Treffen mit allen momentan unbeschäftigten Jungs und Mädchen von CfL gibt, in dem wir klären können, was sie sich denn für ihre Zukunft wünschen. So wollte ich herausfinden, ob es überhaupt genügend Interesse gibt, damit es sich lohnt die Kurse anzubieten.

Diese Idee von einem solchen Treffen, ist dann in den zweiten Punkt mit eingeflossen. Denn wir wollen ein Projekt planen, das genau diese Gruppe von unbeschäftigten Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei unterstützt sich ein Perspektive für ihre Zukunft zu erarbeiten. Dieses Treffen wurde auch gleich einberufen und wird morgen (25.03.15) in Kakamega statt finden. Als Treffpunkt haben wir Kakamega ausgesucht, weil es hier 15 unbeschäftigte Jugendliche gibt, in Kisa ja eben niemanden und der eine aus Shimanyiro kommt dann mit mir.

Das Ziel dieses Treffens wird also sein von den Jugendlichen zu erfahren, wie sie ihre Zukunft gerne gestalten wollen und in welcher Art wir sie dabei unterstützen können. Daraus entstehen dann hoffentlich Ideen für ein Projekt, das die ihre Probleme lindern und im besten Fall komplett lösen kann.

Wir sind also alle sehr gespannt auf dieses Treffen und ich werde bald davon berichten. Aber erst mal geht es dann am Donnerstag wieder nach Kisa für ein Meeting. Bevor ich fuer meinen Heimaturlaub nach Deutschland geflogen bin, haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich damit beschäftigen soll, wie CfL von dem Kindergarten in Kisa mehr profitieren kann.

Also werde ich bald schon wieder viel zu berichten haben.

Bis dahin.

Euer Hannes

1 Kommentare

Zurueck in Kenia

Hallo

jetzt bin ich also wieder in Kenia. Die drei Wochen zu Hause waren wunder schön! Am Samstag ging es aber dennoch zurück auf den Äquator. Hier ist die trocken Zeit immer noch nicht vorbei, was um diese Jahreszeit eigentlich der Fall sein sollte. Und das sieht man. Alles ist Knochen trocken und staubig.

Am Sonntag wurde ich wieder sehr herzlich in Shimanyiro empfangen und es war schön alle wieder zu sehen. Das Wiedersehen war jedoch nur kurz, denn am Dienstag ging es gleich weiter nach Kisa. Mit allen Werkzeugen hat mich Joan dort hin gefahren. Aber heute habe ich erfahren, dass momentan gar niemand Zeit hat für meinen Schreinerkurs, denn in Kisa sind alle Chioce for Life Kinder in der Schule und die, die fertig sind haben es entweder auf die Universität geschafft, oder anderswo Bildungsmöglichkeiten gefunden. Das sind eigentlich gute Nachrichten, aber für mich heißt das, es gibt hier momentan nichts zu tun. Jetzt werde ich also erst mal zurück nach Shimanyiro gehen, wo ich Kursteilnehmer haben werde. Dort kann ich dann vier Wochen unterrichten, bis die Schulen schließen. Dann komme ich wieder nach Kisa und kann in den dreiwöchigen Schulferien auch hier unterrichten. Wie es danach weiter geht werden wir dann planen.


Bis bald.

0 Kommentare

Letzte Woche in Kenia

Hallo

lange ist es her, dass ich hier geschrieben habe. All zu viel ist auch nicht passiert, da meine Schüler leider nicht mehr zu den Schreinerkursen kommen. Ich glaube teilweise liegt das an dem unstrukturierten Unterricht, andererseits daran, dass sie hier und da auch mal Geld verdienen müssen und immer mal wieder kleinere Jobs annehmen. Die Zeit in der ich dann alleine war, habe ich dazu genutzt mich für Kisa vorzubereiten, wo ich ab dem 17.03.15 mit den Kursen weiter machen werde. Dafür habe ich einen Ordner angelegt, mit einigen Unterrichtsunterlagen und einen Ablaufplan für den Kurs, in dem beschrieben ist was, wann und wie Unterrichtet wird. Dies soll es auch ermöglichen, dass die Kurse auch ohne mich weiter gehen. Ich lade mal den Ablaufplan und das Inhaltsverzeichnis des Ordners hoch, damit ihr sehen könnt wie das ganze aussieht. Außerdem Ordner, habe ich auch zu jeder Übung, die von den Schülern absolviert werden soll ein Beispiel erstellt, damit sie sehen, was ich von ihnen will.

Neulich konnte ich auch dabei sein, als in Shimanyiro das Geld von Fair-Aid e.V. eingeteilt wurde. Wie ich schon berichtet hatte war es nicht genug, um alle Kosten zu decken. Wir haben dann abgewägt, wo man ein wenig in Zahlungsrückstand geraten kann. Da Choice for Life hier einen guten Namen hat, haben alle Schulen vorerst akzeptiert, dass wir nicht die kompletten Schulgebühren bezahlen können. Das heißt alle unsere Kinder können trotz zu wenig Geld zur Schule gehen und werden nicht Heim geschickt. Es gibt von der Regierung ein Programm zur Unterstützung für die Schulgebühren. Dafür wurden alle Kinder angemeldet und wir hoffen, dass ein paar angenommen werden und ein Teil ihrer Gebühren von der Regierung übernommen wird. Es ist wichtig, dass wir so schnell wie möglich die Rückstände ausgleichen können, denn wir wissen nicht wie lange die Schulen es akzeptieren, bevor sie anfangen unsere Kinder weg zu schicken. Wie genau es in Kisa und Kakamega aussieht weiß ich nicht, aber es wird in etwa die gleichen Probleme geben.


Liebe Grüße Hannes

Download
Ablaufplan
Carpentry Lesson Plan.docx
Microsoft Word Dokument 18.5 KB
Download
Inhaltsverzeichnis
Contents.docx
Microsoft Word Dokument 14.3 KB
1 Kommentare

Polytechnic und der ganz normale Wahnsinn

Hallo

gestern hatte ich die Möglichkeit mit Joseph, Gadis Bruder, die Polytechnic in Shimanyiro zu besichtigen. Das ist quasi eine Gewerbeschule. Und wie ich am Sonntag erfahren habe, unterrichtet Joseph dort die Künste des Schreinerhandwerks. Es war wirklich sehr interessant, mal eine öffentliche Einrichtung zu sehen, die das macht, was ich auch machen will. Und ich merkte, ich bin auf einem guten Weg. Die Inhalte sind sehr aehnlich, nur ist die Polytechnic wesentlich besser ausgestattet. An der Polytechnic wird aber nicht nur Schreinen unterrichtet, sonder auch Schneidern, Maurern, Computern, KFZ-lern, Erlektronikern und Baukonstruieren. Insgesamt also sieben verschiedene Berufe.

Ich konnte mir dort zwei Bücher aus der Bibliothek aus leihen, mit deren Hilfe und den gewonnenen Erfahrungen ich nun weiter an meinen eigenen Kursen arbeite.


Heute ereigneten sich ein paar Geschehnisse, die den kenianischen Lifestyle sehr schön beschreiben. Das ganze spielte sich am Eingangstor zum Nakumat Parkplatz ab. Ich versuche das ganze mal zu beschreiben.

Dazu erst einmal eine Beschreibung des Ortes des Geschehens. Steht man vor dem Eingangstor sieht man an jeder Seite einen Betonpfosten und zwischen drin hängt an zwei Eisenketten ein Schild auf dem steht: „ Maximum height 3 MTS ( 10 feet )“. Für was diese Höhenbegrenzung gut ist weiß ich nicht, denn der gesamte Parkplatz befindet sich unter freiem Himmel. Die linke Seite des Tors steht offen, damit Autos auf und runter vom Parkplatz fahren können. Wer das tun will muss aber erst eine Schranke passieren. Meine Theorie zu dieser Schranke ist: Sie ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Denn der Sicherheitsmann der sie bedient, hat nichts anderes zu tun als sie zu öffnen und zu schließen. Keine Parkgebühren keine Sicherheitskontrolle. Nur das Ritual des Öffnens uns Schließens. Die rechte Seite des Tors ist geschlossen. lediglich für Fußgänger gibt es eine Öffnung. Hier darf man auch ohne Schranke passieren.

Als ich heute also zum Nakumat ging, um eine paar Sachen zu besorgen, die den Alltag versüßen, wie zum Beispiel eine 5 kg Packung Zucker, war gerade ein Traktor mit Anhänger dabei den Parkplatz zu verlassen. Dabei streifte der Anhänger den Betonpfosten und hinterließ dort deutliche Spuren. Das beeindruckte aber kaum jemanden und so ging auch ich meines Weges und machte meine Einkäufe.

Als ich damit fertig war rief ich Douglas an. Er ist einer der zwei Motorradfahrer, die mich fuer gewöhnlich in Kakamega abholen und nach Shimanyiro bringen. Um auf ihn zu warten stellte ich mich an das Eingangstor. Während ich das Geschehen dort beobachtete, Schranke auf Schranke zu, kamen mir ernsthafte Zweifel auf, an der generellen Existenz dieses Tores.

Irgendwann stand ein Auto, dass von einer alten Dame gefahren wurde, vor der rechten Seite des Tores. Diese ist eigentlich nur für Fußgänger bestimmt. Da der Sicherheitsmann ansonsten gerade nichts zu tun hatte fing er an einige Absperrungen, die hinter dem Fußgängertor standen in Bewegung zu setzen. Diese ließen sich jedoch auf die Schnelle nicht komplett beseitigen, daher ließ sich auch das Tor nicht ganz öffnen. Die alte Dame musste also beim Hineinfahren etwas nach links ausweichen. Dort war nun die Schranke im weg. Also waltete der Sicherheitsmann seines Amtes und öffnete die Schranke. Somit konnte dann auch die alte Dame ihren Weg auf den Parkplatz finden.

Kurze Zeit später kam der Traktor mit Anhänger zurück. Diesmal hatte er auf seinem Anhänger ein großes metallenes Objekt. Welche Aufgabe es auf dem Nakumat Parkplatz erfüllen sollte konnte ich nicht erkennen. Aber zusammen mit dem Anhänger war es höher als „3 MTS ( 10 feet )“. Beim Durchfahren des Tors nahm also das metallene Objekt Kontakt mit dem Höhenlimitschild auf. Die beiden streiften aneinander entlang und bevor sie sich wieder trennten verhakten sie sich ineinander. Der Sicherheitsmann konnte gerade noch auf Seite springen, dann krachte das metallene Objekt mitten in die Einfahrt. Der Fahrer des Traktors guckte etwas ungläubig und stieg von seinem Traktor. Innerhalb der nächsten Minute versammelte sich eine kleine Gruppe von Leuten um das metallene Objekt und fragten sich wahrscheinlich, wie sie es zurück auf den Anhänger bekommen. Zu gerne hätte ich beobachtet wie ihre Lösungsvorschläge aussehen, um die Einfahrt wieder frei zubekommen. Jedoch war Douglas mittlerweile da. Also stieg ich auf das Motorrad und dachte: „ Hakuna Matata“.


Liebe Grüße

Hannes


P.S: In der Polytechnic habe ich auch Bilder gemacht. Das Hochladen klappt aber gerade nicht. Ich werde sie so bald wie möglich nach liefern.


3 Kommentare

Urlaub zu Hause

Hallo

es gibt mal wieder Probleme mit meinem Visum. Nach sechs Monaten kann man das Visum nicht noch einmal verlängern und muss ausreisen, um ein neues zu bekommen. Zunächst dachte ich, ich kann einfach nach Uganda für ein paar Tage und wenn ich zurück komme ein neues Visum mitbringen. Geht aber nicht. Ich muss Ost-Afrika verlassen. Das heißt ich komme für drei Wochen Heim. Vom 21.2. bis 14.03 schnuppere ich also Heimatluft, bevor ich noch einmal für drei oder vier Monate nach Kenia gehe. Da mein Visum wieder nach drei Monaten ablauft, rechne ich damit, dass ich im Juni Heim komme. Halte mir aber noch offen spontan zu entscheiden,ob ich es verlänger und bis Juli bleibe. Jeh nach dem wie es mit meinen Kursen läuft.

Naja jetzt freue ich mich erst mal auf meinen Urlaub zu Hause.


Liebe Grüße

Hannes

2 Kommentare

Taufe

Hallo

heute war die Taufe von Sasha und Jay. Am Morgen ging es also erst mal in die Kirche und am Nachmittag kamen Gäste, um zusammen zu essen und zu singen. Läuft also alles ähnlich wie bei uns in Deutschland ab. Nur wird hier sehr viel mehr gesungen, und anstatt Bier und Wein gibt es Soda zu trinken.

Heute habe ich erfahren, dass mein Nachbar Schreinerlehrer ist. Und am Donnerstag kann ich ihn mal bei der Arbeit besuchen, um zu sehen, wie hier in Kenia professioneller Schreinerunterricht abläuft. Ich werde dann berichten, was ich alles gelernt habe.


Bis bald.

3 Kommentare

Am Dienstag war Team Meeting

Hallo

gestern war unser Team Meeting. Wie gewünscht haben wir besprochen wie es in Zukunft mit den Schreinerkursen weiter geht. Zunächst bleibe ich noch bis Ende Februar in Kakamega. Diese Zeit werde ich nutzen, um den Kurs mehr zu strukturieren und auch Theorieeinheiten zu planen. Außerdem sollen die jetzigen Teilnehmer bevor ich gehe fit genug sein, um auch ohne mich weiter machen zu können. Denn ich bleib ja nicht für immer hier.

Im März werde ich dann in Kisa unterrichten und im April in Shimanyiro. Danach wird man sehen, wie es gelaufen ist und wie es weiter geht.


Es gab aber auch weniger erfreuliches zu besprechen. Denn der Fair-Aid e.V. konnte leider nicht genügend Spenden sammeln, um das Budget für das erste Quartal zu decken. Für das notwendigste wir das Geld reichen, aber es muss auch auf einiges verzichtet werden. Beeindruckend war, dass das Team sich nicht einfach damit abgefunden hat, sonder beschloss selbst tätig zu werden. Mit verschiedenen Aktionen werden wir versuchen hier in Kenia Spenden zu sammeln. Zum Beispiel wird es in Kakamega einen Aufruf geben, um Kleidung zu spenden. Die wird dann weiter verkauft und der Gewinn geht an Choice for Life.

Es war deutlich zu spüren, dass es alle im Team ernst meinen mit ihrem Engagement für CfL. Alle sind motiviert das Projekt nicht nur weiter zu führen, sondern wachsen zu lassen. Diese Motivation macht wirklich Freude.


Also dann bis bald. Liebe Grüße vom Hannes.

3 Kommentare

Wieder da.

So ich bin wieder da. Ich hatte eine wunder schöne Zeit mit meiner Familie und meiner Freundin. Sie haben alle Leute und Orte kennen gelernt mit denen ich hier zu tun habe. Der Hoehepunkt war das gemeinsame Weihnachtsfest in Shimanyiro. Danach sind wir quer durch Kenia gereist und haben einiges von diesem beeindruckend schönen Land gesehen. Die letzten Tage haben mir am Strand ausklingen lassen. Vorgestern ging es dann wieder zurück nach Nairobi, von wo aus sich unsere Wege wieder trennten. Der Abschied war sehr schmerzlich, aber ich habe in diesen drei Wochen auch viel Kraft schöpfen können, die ich nun in meine Arbeit hier investieren will.


Morgen geht es in Kakamega gleich weiter mit dem Schreinerkurs und ich will mit meinen Schuelern und mit dem CfL Team in nächster Zeit besprechen wie es mit den Kursen weiter gehen soll. Also wann ich auch in den anderen Standorten mal unterrichten werde, und wer dir Kusre weiter machen kann, wenn ich wieder nach Hause gehe.


Bis bald. Hannes

1 Kommentare

2014 viele Besucher auf unserer Internetseite

2014 machten viele Interessierte von der Möglichkeit gebrauch sich über unsere Internetseite www.fair-aid-ev.de zu informieren. 1704 Besucher zählte das Websystem von Januar bis Dezember. Das sind mehr als doppelt soviele wie 2013. Sie besuchten gemeinsam 4900 Seiten, ein Durchschnitt von 2.85 Seiten pro Besucher.


Über diese Zahlen freuen wir uns sehr, und laden sie herzlich ein unserer Seite treu zu bleiben und sie weiter zu emphelen...

0 Kommentare

Bis bald

Hallo

heute geht's nach Nairobi, wo ich meine fünf Besucher empfange. Wir werden zusammen Kenia und Choice for Life erkunden. Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Liebe Grüße Hannes.

0 Kommentare

Etwas mehr los.

Hallo

am Montag bin ich mal wieder nach Kakamega gereist, um auf jemanden zu warten der nicht kam. Aber am Dienstag kam dann Silas. Also ein neuer Silas. Nicht der den ihr schon auf ein paar Bilder gesehen habt. Er kam dann auch die ganze Woche und hat fleißig an seinen Schreinerkünsten gefeilt. Und am Donnerstag kam dann noch Bruce. Damit war meine kleine Klasse dann für zwei Tage voll.

Ab Donnerstag bin ich dann mit meiner Familie für den Rest des Jahres unterwegs. So lange wird auch der Kurs pausieren. Etwas schade, da ich gerade jetzt wieder zwei neue Schüler habe. Aber die beiden haben ihren Schulabschluss schon in der Tasche. Daher werden sie auch im Januar, wenn das neue Schuljahr beginnt, Zeit haben. Dann können wir hoffentlich unsere Arbeit wieder aufnehmen.

Am Samstag waren wir mal wieder in Shimayiro zu Besuch. Es wirklich schön mal wieder alle zu sehen und ein bisschen Zeit zu Hause zu verbringen. Am Nachmittag fragt mich Joy, ob ich ihren Bruder und seine Frau, die gerade ein Kind bekommen hat, vom Krankenhaus abholen und sie nach Hause bringen kann. Das habe ich dann auch getan und als Dank ein Huhn dafür bekommen. Das lauft jetzt hier in Shimanyiro durch die Gegend und wird wahrscheinlich an Weihnachten im Kochtopf landen.

Heute bin ich dann wieder nach Shimanyiro zurueck und werde jetzt hier bleiben, bis ich am Donnerstag nach Nairobi reise, um meine Liebsten am Flughafen abzuholen.


Liebe Grüße Hannes.

1 Kommentare

Nicht viel los.

Juhu


diese Woche gibt es nicht all zu viel zu berichten. Leider gab es Anfang der Woche Schwierigkeiten neues Holz zu bekommen, was wir benötigten, um den Hocker fertig zustellen. Und Silas war nur Montag und Dienstag da. Den Rest der Woche war er auf einem Kirchenseminar. Jetzt ist der Hocker leider immer noch nicht fertig. Von Mittwoch bis Freitag dachte ich dann, ich könnte mit jemand anderem einen neuen Kurs anfangen. Aber leider habe ich diese Tage damit verbracht auf Leute zu warten die nicht kommen. Einer Seits kann ich verstehen, dass sie in ihren Ferien, die sie gerade haben, ihre Freizeit genießen wollen. Aber anderer seit war es schon sehr ärgerlich, dass sie mir nicht gesagt haben, dass sie nicht kommen. Daher verlief diese Woche relativ ereignislos.

Ich denke aber nächste Woche schaffen wir es den Hocker fertig zustellen. Wie genau es dann weiter geht bespreche ich dann mit Lucas (socialworker Kakamega). Mal sehen wie er die Lage sieht, ob wir vor Weihnachten noch jemanden motiviert bekommen, für den Kurs.


Eines gibt’s noch zu berichten. Ziemlich nahe an Shimanyiro gab es letzte Woche in der Nacht zwei Überfälle. Bei einem gab es einen schwer Verletzten. Aus Sicherheitsgründen bin ich deswegen seit letztem Mittwoch bei der Joan in Mumias. Dort bleibe ich voraussichtlich noch bis ich am 18.12. nach Nairobi reise, um meine Familie am Flughafen abzuholen. Mit ihnen bin ich dann drei Wochen unterwegs. Danach hoffe ich, ist die Sicherheitslage in Shimanyiro wieder okay.


Bis bald.

2 Kommentare

Aktionen im Advent: Weihnachstmärkte lohnen sich!

Unser Stand 2013
Unser Stand 2013

Weihnachtszeit ist Spendenzeit....Und damit Choice for Life Ihnen im Gedächnis bleibt sind wir in dieser Zeit präsent,,,

 

Weihnachtsmarkt in Rheinfelden war Erfolg...

 

Der Weihnachtsmarkt in Rheinfelden vom 29.-31.11. war ein toller Erfolg. Nicht nur das die Wiiterung gnädig war, auch die Basteleien von vielen Unterstützern und der Schmuck und die Slatbestecke verkauften sich bestens. Viele Gespräche ergaben sich an unserem Stand und am Ende blieben 717 Euro zu Gunsten von Choice for Life. Herzlichen Dank an alle Bastler und Helfer am Stand!

 

... auch der Weihnachtsmarkt In Nollingen übertraf unsere Erwartungen!

 

Am Nikolaustag fand der Nollinger Weihnachsmakt statt, der wie im jeden Jahr besonders stimmungsvoll ist.  Zwischen 14 und 19 Uhr öffneten wir unseren Stand und verkauften wieder Stoffe, Ketten und Bastelein. Dazu kamen selbstgemachte Waffeln die ein echter Renner waren.  489 Euro konnten wir so zu Gunsten Choice for Life einnehmen. Ein Gewinn aber auch die vielen Gespräche mit Menschen die sich für unsere Arbeit interessierten...

 

14 Helferinnen und Helfer machten diese beiden Stände möglich, herzlichen Dank dafür!

 

 

Fair Brunch

 

Gemütlich wird es bei Fair Brunch am 14.Dezember. wie jedesmal erwartet unsere Gäste ein leckeres Buffet aus fairen und regionalen Produkten. Aber auch eine kleine Weihnachtsüberraschung wird es geben und an dem Quiz kann Kind, Mann & Frau sich auch noch beteiligen (Cafe 4U Christuskirche Rhf / Seiteneingang, 10-13 Uhr)

 

Wir freuen uns auf alle Die uns besuchen kommen und wünschen eine schöne Adventszeit....

 

 

0 Kommentare

Meine Woche

Hallo


diese Woche waren wir mal wieder fleißig am Schreinern. Montag bis Donnerstag hat Silas jeden Tag an seinem Hocker gebaut. Noch ist er nicht ganz fertig, aber bald sollten wir eine Sitzmöglichkeit mehr in unserem Büro haben.


Am Freitag bin ich dann nach Kisumu, um mein Visum zu verlängern. Ich war schon mal dort, um mich zu erkundigen was ich dafür alles brauche. Da hieß es ich brauche nur Zwei Passbilder und 2000 Schilling. Damit bin ich dann am Freitag dort wieder aufgetaucht. Doch leider erwischte ich dieses Mal einen Nicht so netten Herren, der plötzlich ein Ticket von mir wollte, das belegt, dass ich Ost Afrika wieder verlasse. Aber es ist wahrscheinlich, dass er das einfach nur erfunden hat, um bei mir abzukassieren. Morgen begleitet mich Joan noch mal nach Kisumu und wenn die mir dann keine Verlängerung geben macht sie „a lot of nois“.


Nach der Pleite in Kisumu am Freitag bin ich am Abend mit Joan noch was trinken gegange und meinen Geburtstag etwas feiern. Wir waren im Bel Cibo wo es jedes Wochenende live Rumbamusik gibt. Ist jetzt musikalisch nicht so der Burner, aber irgendwie auch lustig. Die Band hat mir dann auch noch ein Happy Birthday gespielt und wie das hier üblich ist wurde mir als Geburtstagskind ein Drink an geschüttet.


Heute also am Sonntag war ich mit Sharon und Vivien im Kakamega Rainforest. Das war für die beiden echt ein Erlebnis. Auch danach noch in die Stadt zu gehen war sehr Aufregend für die beiden. Vor allem weil zu Hause eine Menge Arbeit auf die gewartet hat, da Mama Wilhelmina Gäste hatte.


So das war meine Woche. Hier steigt so langsam auch die Weihnachtsstimmung. Im Supermarkt ist überall Weihnachtsdeko, mit Nikolaus, Weihnachtbäumen, Lichterkette, eigentlich genau so wie in Deutschland nur ein paar Grad wärmer. Und bei mir steigt schon ganz arg die Vorfreude auf den Besuch meiner Familie, die mich ab dem 18. Dezember für drei Wochen besuchen kommt.


Liebe Grüße aus Kenia.

3 Kommentare

Am 23.November :  Fair Aid on Air..


Sendung verpasst? Am Sonntag den 23.11. von 13-14 Uhr ist nochmal zu hören...


Klaus Blechschmitt und Jörg Mauch werden am Dienstag den  18.11. zwischen 18 und 19 Uhr beim freien Radio Wiesental in Schopfheim zu Gast sein. In der Sendung "Verein der Woche berichten sie über Fair Aid e.V. / Choice for Life und stehen den Fragen des Moderators Egbert Engst Rede und Antwort.

 

Das Freie Radio Wiesental ist auf 104,5 Mhz oder im Kabel auf 89.35 Mhz in

  • Bad Säckingen
  • Grenzach-Wyhlen
  • Lörrach
  • Maulburg
  • Rheinfelden (Baden)
  • Schopfheim
  • Schwörstadt
  • Steinen
  • Wehr
  • Weil am Rhein

zu empfangen. Für alle von weiter weg bietet sich der Lifestream auf www.freies-radio-wiesental.de an.

0 Kommentare

Schreinern

Hallo

wir sind schon die ganze Woche fleißig am schreinern, aber leider habe ich nur noch Silas als Schüler. Er ist jedoch voll dabei und gibt jeden Tag sein bestes. Für nächste Woche hat sich noch ein neuer Schüler angekündigt, dann ist meine „Klasse“ wieder voll.

Silas hat heute angefangen ein kleine Holzkiste, wie ich sie schon einmal gepostet habe, zu machen. Ich denke davon wird er nun ein paar produzieren und dann schauen wir mal, ob wir sie verkaufen können.


Auf wieder gesehen.

Silas bei der Arbeit.
Silas bei der Arbeit.
0 Kommentare

Sammy

Hallo zusammen

heute war ich mit Davis in Kisumu, um dort zu erfahren, ob und wie ich mein Visum verlängern kann, das am 24. November abläuft. Die Antwort war ja. Wenn ich zwei Fotos und 2000 Schillingi mitbringe kann ich es noch mal um drei Monate verlängern, aber dann muss ich Kenia verlassen, um bei der Wiedereinreise ein neues Visum zu beantragen. Auch nicht schlecht, dann mach ich mal einen Trip nach Uganda oder Tansania.


Es gab heute aber auch schlechte Nachrichten. Sammy ist heute Morgen gestorben. Er leidete an Krebs und hinterlässt zwei Kinder und seine Frau. Im August besuchten Jörg Friedemann und ich sein Hoteli (Imbiss), das er mit Hilfe von Chioce for Life aufgemacht hat. Das berichtete Jörg auch in seinem Reisebericht. Vor ein paar Wochen besuchte ich ihn, zusammen mit Lucas ein weiteres Mal, aber dieses Mal bei ihm zu Hause, wo er für uns kochte. Eigentlich wollte ich immer mal zu Mittagessen in seinem Hoteli vorbeikommen. Schade dass ich das nie geschafft habe.


Heute also traurige Grüße aus Kenia.

0 Kommentare

Kistchen

Hallo

gestern und heute wollte ich eigentlich weiter machen mit dem Schreinerkurs, aber Austin und Silas sind leider nicht aufgetaucht. Wahrscheinlich sind sie irgendwo am arbeiten. Morgen geh ich nach Kisumu, um mein Visum zu verlängern und Lucas ( Socialworker Kakamega ) will sich so lange darum Kümmern, dass am Donnerstag entweder Austin und Silas wieder da sind, oder zwei andere Jungs die ich unterrichten kann.

Ich habe die zwei Tage genutzt, um etwas auszuprobieren. Und zwar habe ich ein kleines Holzkistchen gebaut, für Schmuck oder ähnliches. Davon könnten wir einige produzieren und sie verkaufen.

Liebe Grüße aus Kenia.

0 Kommentare

Der erste Kurs

Gestern und heute fand der erste Schreinerkurs in Kakamega statt. Silas und Austin haben zwei Holzhammer gebaut, die wir ab jetzt nutzen können. Morgen geht es gleich weiter mit Säge- und Hobelübungen.


Jetzt gerade sitze ich in Kakamega im Golf Hotel und genieße kostenlos die schnelle Internetverbindung. Es ist echt angenehm nicht immer Minuten lang warten zu müssen bis eine Seite geladen hat.


Heute übernachte ich noch mal bei Aurelia, aber morgen oder übermorgen gehe ich zurück nach Shimanyiro.


Liebe Grüße aus Kenia.

5 Kommentare

Morgen gehts los

Hallo zusammen

am Donnerstag ist Joy mit den beiden Babys Heim gekommen. Aber die schlafen eigentlich die ganze Zeit. Ich hoffe das sie bald ein bisschen aktiver werden, damit man auch mal was von ihnen mitbekommt.


Heute hat meine Lehmhütte einen neuen Fußbodenbelag bekommen. Der besteht aus einer Mischung von Kuhdung, Erde und Wasser. Das ganze wird dann auf dem Boden verschmiert, wie ihr auf einem der Bilder sehen könnt. Dazu musste alles raus und da es noch nicht getrocknet ist schlafe ich heute wo anders.

Den neuen Belag gab es, weil Mama Wilhelmina sich sorgen gemacht hat, dass ich mir den Jigger in meinem Haus eingefangen hatte. Falls das so war, kann das jetzt nicht mehr passieren.


Morgen (Montag) werde ich nach Kakamega gehen, um mit dem Schreinerkurs anzufangen. Für die Zeit kann ich bei Aurelia in Kakamega wohnen, dann muss ich nicht jeden Tag hin und her fahren.


Auf wiedersehen und bis bald.

2 Kommentare

Neuigkeiten

Es gibt zwei Neuigkeiten:

Erstens haben wir gestern beim Meeting einen Termin für den ersten Schreinerkurs gefunden. Am Montag den 27.10. in Kakamega im neuen Choice for Life Büro geht es los.


Zweitens gibt es neues von Joy. Der Jung ist jetzt auch raus aus dem Brutkasten und voraussichtlich kommen morgen alle drei nach Hause.

Heute nur kurz. Bis bald.

3 Kommentare

Zeichenplatte, Babys und Jigger

Es ist mal wieder einiges passiert hier. Erstens habe ich endlich eine Zeichenplatte. Joans Mann hatte die super Idee sie einfach bei einem Schreiner zurecht sägen zu lassen und jetzt habe ich zwei Zeichenplatten. Am Dienstag ist in Kakamega mal wieder ein Teammeeting. Dort werde ich dann berichten, dass ich mit einem Schreinerkurs anfangen kann. Wo und wann er stattfinden wird und wer genau daran teilnimmt werden wir dann zusammen besprechen.

Es gibt auch Neuigkeiten von Joy. Am Mittwoch Abend kam ein Anruf, dass die Babys kommen. Joan und ich sind dann von Mumias nach Kakamega ins Krankenhaus gefahren. So konnten wir den Jungen und das Mädchen kurz sehen, bevor sie in den Brutkasten kamen. Das Mädchen ist mittlerweile wieder draußen, aber der Junge hat Probleme mit der Atmung und muss deshalb noch im Brutkasten bleiben.

Als Joan und ich dann nachts wieder zurück nach Mumias gefahren sind lag plötzlich ein Mann mitten auf der Straße. Wir konnten zum Glück ausweichen, aber anhalten um ihm zu helfen war zu gefährlich. Es könnte eine Falle sein, oder wenn er ermordet wurde könnten die Mörder noch in der Nähe sein, oder irgendwas anderes. Es ist generell gefährlich nachts auf der Straße anzuhalten. Wir sind aber in Mumias zur Polizei, um es zu berichten. Dort wurden wir von einem Polizisten mit einem Gewehr in der Hand begrüßt der betrunken wirkte. Aber immerhin sagte er uns, er wird eine Patrouilliere dort hin schicken. Ich hoffe mal er hat das auch gemacht.

Seit Donnerstag bin ich wieder in Shimanyiro. Am Freitag habe ich an meinem kleinen Zeh einen komischen Hubbel bemerkt. Ich dachte erst es wäre ein entzündeter Sprießen. Aber als ich es gestern der Joan gezeigt habe, stellte sie gleich fest, dass es ein Jigger ist. Den hab ich dann mit einer Nadel rausgepuhlt.

Jigger sind winzig kleine Tierchen die dort wo es trocken und staubig ist in der Erde leben. Von dort aus gelangen sie dann an Füße, in denen sie sich ein nisten. Soweit ich weiß sind sie nicht gefährlich können aber einen starken Juckreiz auslösen.


Liebe Grüße aus Kenia.

2 Kommentare

Crying Stone

Hallo

Mama Wilhelminas Sohn Bonnie war von Mittwoch bis Samstag in Shimayiro. Er wohnt eigentlich in Nakuru und arbeitet bei dei kenianischen Kriminalpolizei. Am Freitag haben er und Freddy ( Mama Wilhelminas Neffe ) mir den Crying Stone gezeigt. Das war ein schöner Ausflug, denn die beiden sind für jeden Quatsch zu haben. Auch unsere Tourenführerin war echt super. Wir haben sie in der Nähe des Crying Stone getroffen und durften unser Motorrad bei ihr parken. Danach zeigte sie uns alle interessanten Stellen.


Als ich am Samstag Morgen aufgewacht bin war ich überrascht, dass ich Joy nicht finden konnte. Sie wurde in der Nacht ins Krankenhaus gebracht, weil sie starke Schmerzen hatte. Es geht ihr und den beiden Babys in ihrem Bauch aber gut. Wahrscheinlich kann sie in ein paar Tagen wieder nach Hause, bis es dann wirklich so weit ist.

Als wir sie heute besuchten, hatte ich auch mal die Gelegenheit ein kenianisches Krankenhaus zu sehen. Joy wird komplett von der Familie versorgt, weil das Essen dort ziemlich schlecht sein soll. Und heute Morgen musste sie dursten, bis ihre Mutter ihr Wasser vorbei gebracht hat. Da wird einem erst mal bewusst wie glücklich man sich schätzen kann, wenn man in Deutschland lebt.


Joan hat mich eingeladen kommende Woche bei ihr zu verbringen. Sie wohnt in Mumias. Das ist mit dem Auto ungefähr eine halbe Stunde von Kakamega entfernt. Hier gibts sogar eine richtige Dusche mit Duschbrausee. Ist auch mal wieder angenehm. Außerdem kann ich hier in Mumias auch noch mal nach einer Zeichenplatte suchen. Die fehlt mir noch für einen Schreinerkurs und in Kakamega gib es nur eine zum überteuerten Preis.

6 Kommentare

Besuch in Kakamega

Hallo liebe Leser

heute war ich in Kakamega, um mit dem Socialworker Lucas vier Familien besucht. Und zwar Nancy mit ihrem Sohn Marc, Abednego der einen kleinen Kiosk betreibt, Evelyn die aus nicht bekannten Gründen erblindet ist und Samy der ein Hotelli betreibt ( nicht zu verwechseln mit einem Hotel. Ein Hotelli ist etwas wie ein Imbiss). Alle vier Familien besuchten wir auch schon als Jörg und Friedemann da waren, darüber hat Jörg im Reisebericht berichtet.

Allerdings kamen mir die Besuche heute etwas weniger förmlich und unangespannter vor. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir heute nur zu zweit oder drit waren. Bei Zwei besuchen hat uns Aureliea noch begleitet. Es hat richtig Spaß gemacht mit den Leuten ein wenig zu plaudern und sie kennen zu lernen. Bei Nancy trafen wir heute auch ihre Mutter an, die ihrer halbseitig gelähmten Tochter gelegentlich hilft und eine echte Frohnatur ist. Auch Nancy war gut drauf und meinte zu Abschied, wenn ich das nächste Mal komme klättert sie auf den Guavenbaum, um mir ein paar Guaven zu pflücken. Und bei Sammy der uns bei sich zu Hause zum Mittagessen eingeladen hat, saßen wir noch lange und haben uns über alles mögliche unterhalten. Auch Lucas konnte ich heute etwas näher kennen lernt. Schon nach kurzer Zeit kennen ihn die meisten, die von Choice for Life unterstützt werden und er pflegt einen herzlichen Umgang mit ihnen.

Zum Schluss war ich natürlich darauf gespant das neue Büro in Kakamega zu sehen. Noch sind einige Sachen der Vormieter darin und es steht auch noch der Name der Vormieter darauf, aber bald wird Choice for Life draufstehen und auch drin sein.

Auf dem Heimweg hatte ich dann noch Glück, denn ich war mit dem Fahrrad unterwegs und bin zwischen zwei häftigen Regenschauern Heim gekommen.

11 Kommentare

Ugaly kochen

Heute Morgen habe ich einen schmiesen Retterling gesehen und am Abend hat mir Master Ugaly ( Sharon ) gezeigt wie man Ugaly kocht.

4 Kommentare

Der Hammer ist fertig

Nach einem weiteren Kraftakt ist der Hammer endlich fertig. Zwei ganze Tage hab ich gebraucht. Nie wieder baue ich was aus Eukalyptus, das Zeug ist einfach viel zu hart!! Allerdings liegt hier noch einiges davon rum. Aber heute habe ich raus gefunden, dass es im Dorf jemanden gibt der eine Tischkreissäge besitzt und für Geld auch auch Sachen zurecht sägt. Das macht die Sache schon viel leichter.


1 Kommentare

Hammer bauen

Hallo

heute hab ich angefangen den Hammer zu bauen und mit dem ziemlich harten Eukalyptusholz Bekanntschaft gemacht. Das komplett ohne Maschienen zu bearbeiten ist echt anstrengend. Ich bin heut ziemlich platt und hab noch nicht mal den Griff fertig. Also gehts morgen weiter.

0 Kommentare

Neues vom Hannes

Juhu

am Dienstag letzte Woche habe ich Selinah eine Einführung am Laptop gegeben. Das hat ganz gut geklappt und sie freut sich schon darauf ihn in Betrieb zu nehmen. Was aber leider immer noch nicht möglich ist, da das Antivirusprogramm nach wie vor fehlt. Ich hoffe, dass wir das bald mal erledigt haben!!

Diese Woche habe ich angefangen einige Sachen zu besorgen, die ich für einen Schreinerkurs brauche. Dazu gehören Zeichenutensilien, ein Schraubstock, eine Säge, Holzleim und Holz natürlich. Andere Werkzeuge wie Hobel, Winkel und Stemmeisen habe ich aus Deutschland mitgebracht. Morgen werde ich dann einen Holzhammer bauen. Aber erstmal nur ganz alleine, um auszuprobieren ob auch alles klappt. Wenn der Hammer dann gut geworden ist, wäre das ein Werkstück, das wir im ersten Kurs anfertigen könnten.

Um die Werkzeuge zu besorgen bin ich mit Idah nach Kakamega gefahren. Dort haben wir einige Läden abgeklappert, um Preise zu vergleichen. Und das hat sich gelohnt. Im ersten Laden haben sie doppelt soviel verlangt, wie im Supermarkt. Idah ist echt ein super Kollege, der mir immer zeigt wo ich alles was ich brauche besorgen kann und mich überall rum führt, wodurch ich jetzt schon viel von Kakamega und der Umgebung gesehen habe. Auf dem Rückweg durfte ich das Motorrad fahre, mit Idah und dem eigentlichen Fahrer hinten drauf. Die beiden hatten dann noch meinen Rucksack, eine Säge, eine große Einkaufstasche und eine ca. 1.60 m lange Schraubzwinge in den Händen. Und damit waren wir eher durchschnittlich beladen. Was die hier alles auf ihren Motorrädern transportieren ist echt der Hammer!

Ich freu mich übrigens immer sehr über Nachrichten und Kommentare, um etwas aus der Heimat zu hören. Also schreibt mir doch mal was ihr so treibt. Und ich beantworte natürlich auch gerne Fragen.

Atta.

5 Kommentare

Reisebericht

Vom 25.08. bis zum 04.09.2014 waren Friedemann Ries, Hannes Händel und  ich zu Gast bei Choice for Life. Neben drei Meetings mit dem Team und vielen Besuchen bei Betroffenen hatten wir Gelegenheit die Menschen aus dem Projekt zu treffen. Unbestrittener Höhepunkt waren aber zwei Tage mit gut 80 Kindern aus Kakamega, Shimanyero und Kisa im Kisa Center. Zum ersten Mal hatten wir intensiven Kontakt zu den Kindern die wir unterstützen, von kurzen Treffen in der Vergangenheit abgesehen,  und das war für uns alle sehr ergreifend. Gemeinsam haben wir gespielt, gesungen, gemalt und gebastelt und in dem Center übernachtet. Beim Fußballspielen musste ich als Torhüter zweimal hinter mich greifen bevor der Regen einsetzte und unsere Niederlage besiegelte. Ein große Freude an diesem Wochenende war es auch Julia wieder zu sehen. 2005 war sie einer der Gründe sich für dieses Projekt einzusetzen. Wir lernten sie im Haus ihrer verstorbenen Eltern kennen, dort lebte sie mit 12 Jahren und ihren kleinen Brüdern, erledigte die Haus & Feldarbeit und ging zur Schule. Mittlerweile ist eine junge hübsche Frau, die für das zweite Jahr im College spart um ihre Ausbildung als Lehrerein abschließen zu können. Dieses Wochenende wird  uns noch lange in Erinnerung bleiben und schenkt uns viel Motivation um uns weiterhin für  CFL einzusetzen. Schließlich profitieren mittlerweile 150 Kinder von Choice for Life. Schulgebühren (unabhängig der Noten), Schuluniformen und Prüfungsgebühren werden bezahlt, ebenso das Schulessen, das für eine warme Mahlzeit sorgt. Hinzu kommen bei Bedarf Kleider & Nahrungsmittelhilfe sowie die Unterstützung der Pflegefamilien & Witwen.

Bedrückend waren einige Besuche in den armseligen Behausungen der Betroffenen. Da ist zum Beispiel Nancy, eine 35 jährige Mutter, deren Ehemann an Aids verstarb und die  daraufhin, ebenfalls HIV Positiv, von der Familie verstoßen wurde. Eine Lähmung, deren Ursache nicht geklärt ist, kam hinzu, und so begann der soziale Abstieg einer Geschäftsfrau aus geordneten Verhältnissen. Nun wohnt sie mit ihrem Sohn ein einer fensterlosen und kleinen Lehmhütte und hofft auf einen kleinen Kredit um einen Marktstand betreiben zu können. Oder das Haus von Salome, das zwar groß ist aber das Dach hat so viele Löcher das die Lichtstrahlen wie von einer Discokugel in das Dunkel des Hauses fallen. Sie ist achtzig Jahre alt, ihr Enkel Henry, der bei ihr wohnt ist im CFL Programm. Wenn es regnet, und das tut es oft in dieser Jahreszeit, suchen sie zum schlafen Schutz unter ihren Betten.

Aber auch Hoffnung durften wir immer wieder schöpfen. So wurden wir bei unserem ersten Besuch der Kakamega-Gruppe von einem strahlenden Gesicht empfangen.

Priscilla, die ich bei meiner Reise im März in einer entsetzlich kleinen und baufälligen Hütte besucht hatte, freute sich nun gemeinsam mit ihrem Sohn Victor über ein neues Haus. Hier können sie neue Heimat finden. Oder Sammy, Witwer und zweifacher Familienvater. Eine chronische Wunde lässt ihn nur an Krücken gehen. Choice for Life ermöglicht ihm nun ein Einkommen, indem er einen Kiosk betreiben kann. Hier bietet er Tee und warme Mahlzeiten für die Pendler, Bus- & Taxifahrer gibt, die an  dem kleinen Verschlag an der Strasse vorbeikommen. Man kann ihm ansehen wie stolz er ist. Von aussen armselig, und ehrlich gesagt hätte ich beim vorbeifahren diese Bretterbude keines Blickes gewürdigt. Doch in diesem Land ist sie Hoffnungsträger für eine Familie und gibt neue Würde und Zuversicht.

 

Auch Rebecca und Moses aus Shimanyero durfte ich im März schon kennen lernen, und seitdem denke ich immer wieder an sie. Kein Wunder also, das die erneute Begegnung mit ihnen für mich persönlich zu den emotionalsten Momenten dieser Reise zählte...

Rebecca, die Großmutter von zwei kleinen Mädchen lebt mit diesen in einer kleinen Lehmhütte. Im März war das Dach und die Wände löchrig, überall schien Licht hindurch. Wenn es regnet wurden die Mädchen krank, weil das Wasser in die Hütte lief und es keinen trockenen Ort mehr gab, durch die Ritzen pfiff der Wind, der zur Regenzeit erstaunlich kalt sein kann. Die Feuerstelle zum Kochen befand sich direkt neben den Matratzen. Seit dem konnte die Hütte repariert werden. Viele aus dem Dorf haben dabei geholfen.  Sie ist zwar nicht größer geworden, aber Regen und Winddicht ist sie nun und eine eigene Kochstelle ist auch entstanden. Rebecca war ihre Erleichterung anzusehen und die beiden kleinen Mädchen freuten sich über unseren Besuch. Auch Moses empfängt uns in seiner neuen Hütte. Der Boden und die Wände sind noch ganz feucht und weich, noch ist er mit seinen beiden Kindern nicht eingezogen. Der Lehm muss noch trocknen. Die kleine, windschiefe Hütte steht direkt daneben. Hier saß ich im März als mir Moses seine Wunde am Bein zeigte. Das war eine unheimlich bedrückende Situation. Die chronische Wunde bereitet auch heute noch Schmerzen, die Schmerzmittel helfen nicht wirklich, aber wenigstens  wird sie regelmäßig gesäubert und neu verbunden. Er lebt seit seiner Kindheit damit. Und doch -  etwas ist anders heute. Die Familie ist fröhlich, Nachbarn kommen vorbei um uns mit uns über das neue Haus zu freuen, sie singen und klatschen. Heute ist ein guter Tag. Später sehen wir Bilder vom Hausbau, alle Nachbarn waren dabei um zu helfen.

Die Witwengruppe in Kisa ist seit jeher die Keimzelle des Projektes in Kisa, auch hier haben wir einige Frauen besucht, so auch Lona, die Chairlady der Gruppe. Mit Begeisterung erzählte sie uns von „Mary go arround“, das die Gruppe praktiziert. Die Frauen legen dabei kleine Geldbeträge zusammen, Choice for Life stockt diesen Betrag auf und eine der Frauen bekommt das Geld für ein Mikroprojekt oder dringende Anschaffungen. Beim nächsten Mal profitiert eine andere Frau davon. Ein deutliches Signal der Solidarität untereinander.

In Kisa steht der Stolz des Projektes - unser Zentrum. Hier ist nun das Büro von Celina, der Sozialarbeiterin, sowie die "Hall" - ein großer Raum für Veranstaltungen, Gruppentreffen, Seminare... Auf drei Räume verteilt ist der Kindergarten mit rund 40 Kindern und drei Erzieherinnen. Es gibt eine Küche samt Köchin für das Mitagessen und einen Wachmann und neu ist ein großer Wassertank der das Regenwasser vom dach auffängt. in und um das center herum ist immer was los, und es ist schön zu sehen wie es mit leben gefüllt ist. Leider hat  der Kindergarten uns auch Kopfzerbrechen bereitet, denn faktisch wird er kaum von Waisenkindern genutzt, sondern von Kindern aus dem Dorf, die dafür eine Gebühr bezahlen. Zwar trägt sich der Kindergarten dadurch selber, doch  entsteht hier ein Interessenskonflikt zwischen dem Projektziel und den Bedürfnissen der Dorfbewohner. Laban, Choice for Life - Coordinator in Kisa gab uns die Zusage, die Zahl der Waisenkinder im Kindergarten bis zum Frühjahr deutlich auf ein Drittel zu erhöhen, wir werden die Entwicklung im Auge behalten. Sehr erfreut war ich aber über die offene und wertschätzende Art wie wir gemeinsam über dieses Problem sprechen konnten. Das ist der faire Umgang  miteinander, den wir uns auf die Fahne geschrieben haben.

In drei langen Meetings haben wir mit dem Team über Erfolge, Herausforderungen, Möglichkeiten und strittige Fragen diskutiert. Zunächst lässt sich erstmal sagen, Choice for Life hat sich dank der Spenden und der engagierten Arbeit des Teams vor Ort immer weiter entwickelt und darauf können alle Beteiligten stolz sein. Auch die neue Projektmanagerin Esther Sungu ist ein Glücksgriff. Sie weiß Befindlichkeiten zu erkennen und ernst zu nehmen anstatt sie gegeneinander auszuspielen. Dadurch entsteht ein ganz neues Gemeinschaftsgefühl, wie es auch bei dem gemeinsamen Kinderwochenende zu erkennen war. Und sie hat den strategischen Weitblick um das Projekt in die Zukunft zu führen, vorausgesetzt die Gelder bleiben nicht aus.

Mit dem Sozialarbeiter Idah Albert hat das Team um Wilhelmina und Joan in Shimayero eine tolle Unterstützung bekommen und auch in Kakamega soll es künftig einen Sozialarbeiter und ein Büro geben. Damit können die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen an jedem Standort auf einen Sozialarbeiter und einen festen Raum als Treffpunkt und Schulungsort zurückgreifen. So ist eine professionelle Struktur geschaffen, die es den  überlasteten Ehrenamtlichen erleichtert sich auf die Arbeit mit den Kindern und Familien zu konzentrieren und gleichzeitig Spielraum für Wachstum bietet.

Herausforderungen an das Projekt gibt es viele. Zum Beispiel schließen dieses Jahr viele Jugendliche die Secondaryschool ab, ohne recht zu wissen wie es weiter gehen kann, ohne Ausbildung oder Studium.  Aber auch die Wittwen und Pflegeeltern suchen dringend nach eigenem Einkommen. Es gibt zwar immer wieder Mikroprojekte die Unterstützt werden, aber deren Erfolg hängt immer von der Leistungsfähigkeit einzelner ab. Hannes Händel wird sich in seinem Jahr gemeinsam mit dem Team Gedanken darüber machen und Trainingskurse anbieten und an einer Konzeption einer Sozialfirma arbeiten.

Nun bleibt eigentlich nur noch Aurelia, Esther, Laban, Josephine, Selina, Wilhelmina, Joan, Ida und Marianne danke zu sagen, für die Zeit die sie sich für uns Zeit genommen zu haben um uns alles zu zeigen, und die tolle und wertvolle Arbeit die sie leisten. Ganz besonders aber auch Wilhelmina, die uns immer wieder in ihrem Haus aufnimmt und uns einen Rückzugsort bietet, durch den diese Reisen eigentlich erst möglich werden. danke natürlich auch an die Joy und die Mädchen in der Küche, die dafür gesorgt haben, das wir die kenianische Küche lieben gelernt haben.

Asante Sana

Das gesamte Besuchsprogramm im Überblick hat Esther für uns protokolliert:

Download
CHOICE FOR LIFE KENYA - FAIR AID GROUP A
Adobe Acrobat Dokument 508.0 KB
3 Kommentare

Mein Wochenende

Halli Hallo

wie schon gesagt hatten wir am Samstag ein Teammeeting in Kakamega. Leider konnte ich die Laptops noch nicht übergeben, weil noch ein gescheites Antivirenprogramm fehlt. Aber das wird bald instaliert sein und dann kanns los gehen. Die beiden Socialworker in Kakamega und in Shimanyiro kennen sich mit Computern bestens aus und Selinah in Kisa werde ich am Dienstag noch einweisen.

 

Nach dem Meeting hat mich Joan ( Tochter von Mama Wilhelmina ) mit zu einem Fußballspiel der Kenyen Premier League mitgenommen. Das Spiel war in Mumias und ich durft das Auto fahren auf dem Weg dort hin. Und hier Auto fahren ist echt ein Erlebnis. Verkhersregeln interessieren hier in der Regel niemanden. Wenn man an einer großen Kreutzung abbiegen will muss man einfach einen günstigen Moment abwarten und dann hoffen das der andere bremst.

Am Sonntag durfte ich hier in Shimanyiro auch mal Motorraf fahren. Das ein Msungu Motorrad fährt fanden im Dorf alle ziemlich lustig und kaum habe ich angehalten saßen schon zwei Leute hinten drauf die sagten: "Carry me!" und dann musst ich sie eine Runde durch die Gegend fahren.

 

Das war echt ein super Wochenende und ich habe das Gefühl mich schon recht gut eingelebt zu haben. Das fremde Land wirkt mir immer vertrauter.

Bis bald.


2 Kommentare

Hier wohne ich

Seit Samstag bin ich wieder in Shimanyiero, wo ich bei Mama Wilhelmina wohne. Ich hab eine eigene Lehmhütte mit zwei Zimmern bekommen. Wie hier alles aussieht könnt ihr auf den Bildern sehen. Friedemann und Jörg sind jetzt weg und ich bin jetzt der einzige Musungu (das Wort für weisse Europäer) in Shimanyiero.

Mit mir wohnen hier noch mehrere Leute:

- Mama Wilhelmina: Ihr Ehemann Gadi wohnt und arbeitet in Nairobi und ist nur hier wenn er Ferien hat.

- Joy ist die Ehefrau von Wilhelminas Sohn Danken. Sie ist schwanger und wird im November Zwillinge bekommen. Danken ist Soldat bei der Army und deswegen selten hier. Er bereitet sich gerade auf seinen zweiten Somalia einsatz vor.

- Sharon und Vivien sind Waisenkinder die Mama Wilhelmina bei sich aufgenommen hat. Sie sind tagsüber in der Schule und abends packen sie kräftig mit im Haushalt an. Mit ihrem Tagespensum wären deutsche Teenager gnadenlos überfordert.

- Seba ist auch ein Weisenjunge der hier wohnt. Er ist für die Tiere und die Landwirtschaft zuständig. Und wenn jemand hier noch mehr Kraftpacket ist also Sharon und Vivien, dann ist es er.

- Ausserdem gibt es hier Kühe, Schweine, Hüner, Gänse und Hasen. Es gab auch mal Enten, aber als ich gestern gefragt habe wo die denn sind, weil ich sie schon länger nicht merh gesehen habe wurde mir gesagt, dass ich die gestern zum Abendessen hatte :) die waren echt lecker!


Idah der Socialworker in Shimanyiero gibt mir seit Montag Kiswaheli Unterricht. Jetzt heißt es üben üben üben damit ich bald auch alle hier verstehen kann.


Am Samstag haben wir ein Teammeeting in Kakamege, an dem alle Chice for Life Mitarbeiter teilnehmen. Dann werde ich die Laptops übergeben die wir mitgebracht haben und einen Termin ausmachen für ein Computerseminar. Denn einige Mitarbeiter haben keiner Erfahrung mit Computern.


Hier noch zwei Lustige Erlebnisse die ich hier schon hatte:


  • Als Jörg, Friedemann und ich neulich ein Bier trinken wollten habe ich nach einem Flaschenöffner gesucht. Als ich keinen fand, fragte ich Sharon ob sie mir einen geben kann. Sie nickte nur und ging ins Wohnzimmer, wo die drei Bierflaschen auf dem Tisch standen. Dann nahm sie eine Flasche nach der anderen und machte sie einfach am Couchtisch auf. Dann haben wir erst mal einen auf Sharon getrunken.


  • Die andere Geschiochte passierte als ich mich ins Bett gelegt habe. Gerade hatte ich das Licht ausgemacht, da fühlte ich einen komischen Gegenstand an meinen Füßen. Also machte ich das Licht wieder wann und was seh ich da? Ein Ei. Seit dem schau ich immer das meine Türe zu ist, damir die Hüner ihre Eier wo anders legen.


So viel mal für heute. Bis bald.

1 Kommentare

Europa Schule Brüssel: "Unsere Spende für Choice for Life"


An unserer Schule (der Europa-Schule Brüssel II ) wird jedes Jahr ein Fest veranstaltet, dass Footfest heißt.

Jede Oberschulklasse kann dort einen Stand aufbauen, an dem die gesamte Klasse Dinge verkauft, wie zum Beispiel Kuchen, Armbänder, Getränke, Souvenirs; Hauptsache, es ist selbstgemacht oder zumindest landestypisch. Wir verkauften Smoothies, genähte Eulen, Freundschaftsarmbänder, Fruchtspieße und vieles mehr.

 

Die Einnahmen aus diesem Fest werden an 10 verschiedene Hilfsorganisationen verteilt. Eine davon durften wir auswählen, und wir entschieden uns für Fair Aid EV. Einige Tage vor dem Festkam dann Frau Blechschmitt in unsere Klasse und erklärte uns, dass das Geld nach Afrika gehen würde. Für die Menschen dort wäre unsere Spende sehr wichtig. Uns allen aus der S1Dea gefiel das Projekt.

Unser Stand war sehr erfolgreich, wir nahmen allein an unserem Stand über 470 € ein. Da es jedoch sehr viele Stände gab, hat die Schule aus dem Erlös des Festes 1200 an Fair Aid e.V. überwisen.

Im September kommt Friedemann Ries zu uns in die Klasse, um zu erklären, wofür das Geld benutzt wurde.

Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, dass man jemandem geholfen hat, der es wirklich nötig hatte. Fair Aid e.V. für Choice of Life ist ein großartiges Projekt.

 

Timothy Jacobi

S1Dea, Europäische Schule Brussel II

den 26. Juli 2014

0 Kommentare

Angekommen

 Hallo alle zusammen.

Joerg, Friedemann und ich hatten seit unserer Ankunft hier viel Programm. Wir haben einige Witwen und Weisen die von Choice for Life unterstuetzt werden zu Hause besucht und hatten Meetings mit dem Team. Das waren sehr eindruekliche Erfahrungen und wir konnten sehen wie wichtig die Arbeit von CFL ist. Joerg und Friedemann werden euch von den vielen Eindruecken sicher noch genauer berichten wenn sie wieder zu Hause sind.

Wir haben jetzt das ofizielle CFL Programm beendet und werden morgen aufbrechen, um Kenia etwas zu bereisen. Wenn ich wieder zuruek bin in Shimanyiro werde ich mal noch genauer berichten wie es sich in meiner Lehmhuette wohnt.

Liebe Gruesse aus Kenia.

1 Kommentare

Reports aus Kenia

In der vergangenen Woche erhielten wir ermutigende Berichte von Choice for Life, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten...

Download
Kakamega Report - May-August 2014.docx
Microsoft Word Dokument 11.9 KB
Download
shimanyiro may to august narrative repor
Microsoft Word Dokument 22.4 KB
Download
KISA REPORT FOR THE MONTH OF MAY TO AUGU
Microsoft Word Dokument 13.5 KB
0 Kommentare

Reise nach Kenia: Laptops im Gepäck

Die Reisevorbereitungen für die dreiköpfige Reisegruppe die am 23.August nach Kenia aufbricht laufen auf Hochtouren. Neben den Impfungen muß auch genau überlegt werden was für das Projekt mitgenommen werden kann. Diesmal mit im Gepäck...Bestellt wurden sie in England, so haben sie schon den richtigen Stecker und die entsprechende Tastatur. Bezahlt sind sie aus zweckgebundenden Spenden. Vor Ort werden sie die Organisation verbessern und im Traineeprogramm von Hannes eingesetzt werden... Außerdem sind viele Spielsachen für den Kindergarten an Bord. 10 Tage werden Jörg Mauch, Friedamm Ries und hannes Händel das Projekt besuchen, sogar ein Kinderwochenende steht auf dem Programm.

Für Johannes Händel ist diese Reise aber auch ein Aufbruch in ein neues Leben, denn er wird ein ganzes Jahr in dem Projekt mitarbeiten (Mehr Infos HIER) Viele Unterstützer haben sich schon für ihn gefunden, dafür herzlichen Dank!

Die Laptops kurz nach ihrer Anlieferung...

0 Kommentare

Hebelschule Nollingen erläuft 7070 Euro!

Stolz können die Schülerinnen und Schüler der Hebelschule in Nollingen auf sich sein. Bei ihrem Sponsorenlauf Anfang Mai hatten sie nicht nur viele Spender gefunden, sie sind auch noch unzählige Runden für den guten Zweck gelaufen...  Motiviert waren sie zusätzlich durch einen Vortrag, in dem sie ganz genau erfuhren was mit diesem Geld passieren wird. Nun wurde der Scheck am 04.Juli bei einem Schulfest feierlich übergeben. 

 

Klaus Blechschmitt, Mitglied des Vorstandsteams von "Fair Aid", hat den Scheck von Schulleiterin Getraud Bantel entgegengenommen und versichert, dass der Verein darauf schauen werde, dass das Geld bei den Kindern in Kenia ankommt. Als Dank übergab Bleschmitt ein Bild, auf dem Menschen abgebildet sind, die von der Organisation profitierten.

Blechschmitt verdeutlichte wie schön er es findet, dass die Mädchen und Jungen an der Schule neben rechnen und schreiben auch teilen lernen. "Wenn ihr das jetzt schon lernt und praktiziert und als Erwachsene weiterpflegt, dann wird die Welt später vielleicht ein bisschen besser", so sein Appell.

 

Zum Artikel in der Badischen Zeitung:

 

http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/kinder-lernen-frueh-dass-es-anderen-nicht-so-gut-geht

Info-Abend mit Hannes Händel am 02.Juli

Liebe Mitglieder, Freunde und Freundinnen von Fair Aid e.V.

Im August wird Hannes Händel aus Rheinfelden für ein Jahr als
Freiwilliger bei Choice for Life arbeiten. Hier wird er seine Ausbildung
als Erzieher und seine vielseitigen Stärken in ein Traineeprogramm für
die Waisenkinder einbringen. Damit kann der Ausbildungs-Aspekt des
Projektes vertieft werden und eine Antwort auf die drängende Frage
gefunden werden, welche Perspektiven sich nach der Schule für die
Kinder und Jugendlichen bieten. Wir freuen uns sehr das Hannes sich für
diesen Dienst entschieden hat und sehen ein hohes Potenzial für Choice
for Life darin.

Für Hannes Händel sind wir deshalb auf der Suche nach Unterstützern,
die sein Engagaement ideel und einmalig oder regelmäßig finanziell
unterstützen möchten. Mit Spenden werden in diesem Fall, Flüge sowie
Kost & Logie von ihm gedeckt. Diese können mit dem Stichwort "Hannes
Händel" auf das Konto von Fair Aid DE62683500480001056266 überwiesen
werden. Unter folgendem Link finden Sie den aktuellen Zeitungsbericht:
http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/die-vorfreude-ist-deutlich-groesser-als-die-angst--86135789.html

Interessierte laden wir herzlich ein zu einem INFO-ABEND mit Hannes
Händel am 2.JULI UM 19 UHR IM SPIELHAUS NOLLINGEN. Wir freuen uns auf
viele Besucher :-)

0 Kommentare

Material wird gesammelt

 

 

Im August reist eine 6 köpfige Reisegruppe nach Kenia, diese kann Material mitnehmen, welches  Hannes bei seiner Arbeit  mitnehmen kann. Gesucht wird:

 

- Gut erhaltenes Spielzeug für Kinder (für die Waisenkinder und den Kindergarten: Plüschtiere, etc)

 

- Gut erhaltenes Holzwerkzeug (keine elektrischen Geräte))

 

- 3 Notebooks  für Computerworkshops & Dienstleistungen (wir bitten um Geldspende und kaufen davon neue  Geräte anschaffen zu können, die im englischen Sprachraum verwendet werden können.)

 

Gesammelt wird das Material ab sofort bis zum 01. Juli. Bitte rufen Sie dazu die Nr. 017650036644 an oder schreiben Sie an info@fair-aid-ev.de In der ersten Pfingstferienwoche sind wir nicht da, bitte haben sie deshalb in dieser Zeit etwas Geduld.

 

Bitte Beachten Sie:

Bitte geben Sie uns nur gut erhaltenes Material und sehen Sie in dieser Sammlung keinen Sperrmüllersatz. Bitte hben Sie Verständinis, wenn wir Angebote ablehnen, wir wissen sie in jedem Fall zu schätzen. Nicht jede Materialspende wird mit nach Kenia genommen. Material das wir aussortieren verkaufen wir am 02.Juli zu Gunsten von Choice for Life auf dem Rheinfelder Flohmarkt in der Innenstadt.

 

Vielen Dank für Ihre Mühe und Ihre Gabe!

0 Kommentare

Schulfest der Grundschule Reisensburg zu Gunsten von Choice for Life

Auf Vermittlung von Modester Okwayo fand das diesjährige Schulfest der Grundschule Reisensburg (Günzburg) zum Teil zu Gunsten von Choice of Life statt. Diese Gelegenheit nutzte ein Team von Fair Aid um an einem  Stand auf dem Schulfest Infos über die Projektarbeit zu geben, auch  Kinder konnten sich Zöpfe flechten lassen, und kenianische Tücher wurden verkauft. Der Andrang war groß und alleine hier kamen 210 Euro zusammen. Aber auch der Elternbeirat hat sich viele Leckereien einfallen lassen. 50 % des Erlöses sind für davon für Choice for Life bestimmt.  Die Lehrer und der Schulleiter freuten sich ebenfalls über diesen direkten Kontakt. Fair Aid e.V. bedankt sich herzlich für dieses Engagement der Grundschule Reisensburg. :-)

0 Kommentare

Sponsorenlauf der Hebelschule Nollingen

RHEINFELDEN (BZ). Die Hebelschule Nollingen veranstaltet am Freitag, 2. Mai, von 10 bis 11 Uhr, einen Sponsorenlauf. Die Kinder laufen für Waisenkinder in Kenia, die von der Organisation Choose Life unterstützt werden. Dadurch kann es bei Hof- und Tiefgaragenzufahrten zu zeitweiligen Behinderungen kommen. Betroffen sind Bereiche der Lehnbach-, Cranach-, Vogteistraße und Am Reinenbächle. Die Veranstalter bitten darum, die Anweisungen der Aufsichtspersonen zu beachten.

0 Kommentare

Mitgliederversammlung: Kassenbericht, Vereinsleben & Kassenbericht

Mitgliederversammlung mit Berichten / Gut besucht.

Am Samstag den 12.04. trafen sich der Vorstand und Mitglieder von Fair Aid e.V. zur jährlichen Mitgliederversammlung.  Hauptsächliches Ziel des Vereines ist es das Aidshilfeprojekt „Choose Life in West-Kenia zu  unterstützen. Auch Interessierte waren eingeladen und einige nutzten  diese Gelegenheit auch, sich über den Verein und seine Arbeit zu informieren. Eingeladen wurde zunächst ins Cafe 4U in der Christuskirche, wo während Fair Brunch bei einem alkoholfreien Cocktail reichlich Gelegenheit zum persönlichen Austausch gegeben war.. Im Anschluß wurde die Versammlung im 1 OG. fortgesetzt. Dort gaben Monika und Martin Schweiger den Kassenebricht und wurden entlastet. Sie gaben bekannt, das Fair Aid e.V. 2013 16469,36 Euro für das kenianische Aidshilfeprojekt „Choose Life“ an Spenden gesammelt habe. Davon sind 13245,09 alleine 2013 nach Kenia überwiesen worden, der Rest folgte mit einer Überweisung Anfang 2014. Darauf hin erfolgte der Bericht aus dem Vereinsleben, den verschiedene Mitglieder gaben, in dem sie von ihren Aktivitäten berichteten. So wurden unter anderem Stände auf den Weihnachtsmärkten in Rheinfelden und in Nollingen organisiert. Deutlich wurde, das der Schwerpunkt des Vereins in Rheinfelden liegt, das  es aber auch unterschiedliche Aktivitäten in München, Günzburg und Fürth und anderswo gibt. „Da können wir bald einen bayrischen Landesverband gründen“, scherzte Jörg Mauch, 1. Vorsitzender von Fair Aid e.V. Der freute sich auch besonders darüber das der Löwenanteil der Spenden nicht mehr vom Verein selbst erwirtschaftet wird, sondern von vielen Menschen  von außerhalb. So gab es in Nollingen Frauenflohmärkte zu Gunsten Choose Life und die Hebelschule wird in diesem Jahr wieder einen Sponsorenlauf organisieren. „Immer wenn wir uns Sorgen um das Spendenaufkommen machen, kommt ein überraschende Spende, die uns weiterhilft“, ergänzt Klaus Blechschmitt, 2. Vorsitzender. Im dritten Teil der Versammlung berichtete Jörg Mauch von seiner Reise nach Kenia im März. Eine Woche war er intensiv im Projekt unterwegs, hat viel gesehen und lange Meetings und Gespräche geführt. Demnächst, so erklärte er, wird sich der Name ändern. Aus Choose Life wird dann Choice for Life, was soviel heißt wie „Die Wahl des Lebens“. Dies wurde im Zuge einer Registrierung zur Nicht-Regierungs-Organisation in Kenia notwendig. Dadurch sollen dann auch verstärkt Zuschüsse der Regierung in Kenia fließen. Außerdem stellte er den versammelten Esther Sungu mit einem kleinen Video vor. Sie ist die neue Projektmanagerin von Choice for Life. Besonders eindrücklich schilderte Mauch seinen Besuch im neuen Zentrum, das durch Spenden aus Deutschland gebaut werden konnte. Dort ist inzwischen reges Leben eingekehrt. Es gibt ein Büro, einen Kindergarten mit drei Klassen  und einen großen Raum für Versammlungen und Seminare. Das Hauptanliegen von Choice for Life sind aber immer noch die Waisenkinder, Witwen und Pflegefamilien, die von Aids betroffen sind. Bezahlt werden Schuluniformen, Schulessen und Schulgebühren sowie bei Bedarf, medizinische Hilfe, Nahrungsmittel, Kleidung, Mikrokredite sowie Renovierung oder Neubau von Unterkünften. Inzwischen profitieren über 200 der ärmsten Menschen von der Arbeit an den drei Standorten von Choice for Life. Die Mitglieder fragten während des Vortrages von Mauch intensiv nach und manch Diskussion ergab sich. Er freute sich darüber, „denn schließlich sei es wichtig, das so viele Menschen wie möglich hinter diesem Projekt stehen und es mittragen.“ Diesen Sommer wird es eine weitere Reise nach Kenia geben und im Anschluß wird Hannes  Händel  aus Nollingen für ein Jahr  als Freiwilliger vor Ort bleiben und ein Ausbildungsprogramm anleiten.

0 Kommentare

Gemeinsames Meeting in Kakamega: Esther Sungu neue Projektmanagerin, neue Standarts der Zusammenarbeit unterzeichnet...

von Links nach Rechts: Laban (Kisa), Marianne (Kakamega), Wilhelmina (Shimayero), Jörg Mauch (Fair Aid e.V.), Celina (Solzialarbeiterin Kisa), Josephine (Kisa), Milka (Protokollantin), Esther (Projektmanagerin), Joan (Shimanyero), Aurelia (Direktorin)
von Links nach Rechts: Laban (Kisa), Marianne (Kakamega), Wilhelmina (Shimayero), Jörg Mauch (Fair Aid e.V.), Celina (Solzialarbeiterin Kisa), Josephine (Kisa), Milka (Protokollantin), Esther (Projektmanagerin), Joan (Shimanyero), Aurelia (Direktorin)

 

Am 8. März trafen sich das Team von Choose Life und Jörg Mauch, im Rahmen dessen Besuches, zu einem gemeinsamen Meeting in Kakamega. Unter anderem einigte sich das Team auf Esther Sungu als neue Projektmanagerin (siehe Video). Ihre Aufgabe wird in Zukunft die Entwicklung des Projektes sein, sowie Finanzen und Öffentlichkeitsarbeit. Damit wird sie eine Lücke im Projekt schließen, die den einzelen Standorte entlasten soll und die proffessionelle Arbeit fördern soll. Die zweifache Mutter aus Eldoret hat an der Catholic University of East Africa Geschäftsführung studiert und hat schon in den ersten Tagen viele Ideen für ihre Arbeit bei Choose Life.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Diskussion und Unterzeichnung neue Standarts für die Zusammenarbeit zwischen Choose Life und Fair Aid e.V. Diese umfassen die Bereiche Projektmanagment, Transparenz, Bankvollmachen t, Konzeption und Öffentlichkeitsarbeit.

Über dieses Meeting wird Jörg Mauch auch am 12.04. während der Mitgliederversammlung berichten.

 

 

 

 

0 Kommentare

Mitgliederversammlung am 12.April: Herzliche Einladung

Am 12. April lädt fair Aid e.V. seine Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.

 

Um 10.30 beginnen wir mit einem Empfang und einem alkoholfren Cocktail im Rahmen von Fair Brunch.

 

Um 11.00 beginnt die Versammlung im mittleren Saal (Christuskirche Rheinfelden, Seiteneingang, 1OG) . Jörg Mauch berichtet von seiner Reise im März zu Choose Life und bringt aktuelle Informationen über den Stand der Dinge vor Ort mit.

 

Im zweiten Teil berichtet der Vorstand über seine Arbeit und die Kasse wird entlastet.

Ende gegen 13 Uhr. Nach einem gemeinsamen Essen bei Fair Brunch trifft sich der neu gewählte Vorstand zu seiner ersten Sitzung.

 

Wir freuen uns auf rege Beteiligung unsere Mitglieder. Auch Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Download
Einladung MV2014_Newsletter.pdf
Adobe Acrobat Dokument 276.7 KB

Abrechnung & Bericht von Choose Life - 6500 Euro überwiesen.

Pünktlich zur Weihnachten erreichte uns die Abrechnung und der Bericht von Aurelia Kubondo, der Präsidentin von Choose Life. Nach der Prüfung lässt sich sagen, das die 2013 überwiesenen Gelder zweckmäßig verwendet wurden. Auch der Bericht belegt, das die Arbeit konsequent und im Rahmen der Möglichkeiten fortgestezt wurde. Dies hat uns sehr gefreut und 6500 Euro konnten damit zur Überweisung freigegeben werden.

Der Ausführliche Bericht auf Englisch erscheint in Kürze auf dieser Homepage.

0 Kommentare

Aktionen in der Adventszeit & Spende von Fair Brunch

Die beiden Stände von fair Aid e.V. auf den Weihnachtsmärkten in Nollingen und Rheinfelden boten viele gelegnehiten um mit Menschen über Choose Life ins Gespräch zu kommen, ob einem Chai, einem Mandasi oder unserem Quiz: Auf die Frage "Wieviele Ziegelsteine haben die MitarbeiterInnen von Choose Life in Eigenleistung für das neue Zentrum hergestellt?" konnten gegen eine Spende Schätzungen abgegeben werden. Die richtige Lösung lautet übrigens 25000Stück.

 

Auch die Spendenübergabe von Fair Brunch muß hier noch unbedingt erwähnt werden. 750 Euro konnte das faire & regionale Brunchbufet 2013 erwirtschaften. vielen dank dafür!

HIV-geplagtes Afrika - der verlorene Kontinent?

In Afrika wurde HIV geboren, dort fand das Virus die meisten Opfer. Und heute? Ein Besuch vor Ort.

 

Ein empfehelenwerter Artikel in der Badischen Zeitung vom 03.12.13.

 

Zu finden ist es hier:

 

http://www.badische-zeitung.de/gesundheit-ernaehrung/hiv-geplagtes-afrika-der-verlorene-kontinent

0 Kommentare

Einladung zum Gespräch - Erfahrungen aus Afrika

Cafeteria St. Josef Heim Fürth 21.11.2013

14:30 bis 16:00 Uhr

Bilder vom Waffel- und Crepesverkauf in der Parzival-Schule München

270 Euro sammeletn Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kathrin Winter durch einen Waffelverkauf für Choose Life. Zuvor hatten sie sich thematisch Im Unterricht mit Afrika und Choose Life beschäftigt. Fair Aid e.V. sagt vielen Dank für diese tolle Aktion!

0 Kommentare

Badische Zeitung: Deutsches Hähnchenfleisch wird in Afrika verramscht....

Die deutsche Fleischindustrie verramscht immer mehr übrig gebliebenes Hähnchenfleisch in Afrika, und schädigt so die einheimischen Produzenten und Kleinbauern. Organisationen wie Brot für die Welt sprechen diese Problematik schon seit geraumer Zeit an.

 

Hier geht es zum Artikel in der Badischen Zeitung vom 20.09.2013:

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/deutsches-fleisch-wird-tonnenweise-in-afrika-verramscht

0 Kommentare

Ein neues Haus für Chana

Es mag vielleicht nicht spektakulär aussehen, aber wenn die Wände nach dem Austrocknen erst einmal verkleidet sind, wir das neue Haus für den Witwer Chana eine enorme Verbesserung seines Alltages darstellen. Die feste Holztür schützt ihn vor Dieben, das Wellblechdach ist dicht und ermöglicht Wasser aufzufangen, außerdem schütz eine trockene Umgebung vor vielen Krankheiten. Darüber hinaus gitbt es mehr Platz als zuvor, so dass er auch seine Hühner oder andere Tiere mit unterbringen kann.

29.06.13 Faires Frühstück bei Farcap zu Gunsten von Choose Life

29.06.2013 von 9.30 bis 12.00 Uhr

Am Samstag den 29.6.2013 findet bei Farcap, dem Laden für faire Textilien in Führt, ein Frühstück zu Gunsten von Choose Life statt.

Neben Informationen zu Choose Life und einer guten Tasse Kaffee wird es auch Life Musik geben.

Unterstützt wird das Frühstück vom EineWeltLaden in Fürth und der Columbia Bakery.

Also vorbei schauen

Gusatvstrassse 35, 90762 Fürth

wir feuen uns

0 Kommentare

Frauenflohmarkt Erlöß 1.369,- Euro

Der Frauenflohmarkt Anfang März, den Elke Spitz und Dorit Helmich aus Nollingen organisierten, erlöste 1369 Euro zu Gunsten Choose Life. Wir bedanken uns herzlich für dieses tolle Engagement und diese tolle Idee!

Mitgliederversammlung: 25.865,45 Euro 2012 für Choose Life gesammelt!

Nicht viele Mitglieder hatten sich am 13. April im mittleren Saal der Christuskirche in Rheinfelden eingefunden, und dennoch war sie ein erfreuliches Treffen. Dafür sorgte vor allem der Kassenbericht, der von Martin Schweiger vorgetragen wurde. Demnach sammelte Fair Aid e.V. 25.865,45 Euro für Choose Life. Mit diesem Geld konnte, neben der Arbeit von Choose Life mit den  rund 120 Waisenkindern und Witwen,  das neue Aidszentrum von Choose Life in Kisa realisiert werden. Dort wurde die Arbeit mit einer Grundschule, einem Büro für die Sozialarbeiterin  und Gruppenräumen für die Waisen - und Wittwengruppen bereits aufgenommen.  Der Vorsitzende von Fair Aid e.V. Jörg Mauch gab im Anschluß an den Kassenbericht einen Überblick über die Vereinsaktivitäten und die Lage bei Choose Life in Kenia. Auch er freute sich über die gute Spendlage, die durch tolle Spendenaktionen von Menschen die an Choose Life denken,  stabil und aufsteigend ist. Er gab aber zu bedenken, das die Herausforderungen im Projektgebiet steigen werden. Choose Life sei  gewachsen, führt er aus,  und das überfordert die ehrenamtlichen Mitarbeiter teilweise. Sie brauchen dringend Hauptamtliche Untertützung und auch das Choose Life Center wird weitere Kosten verursachen. .So beschloß die Mitgliederversammlung entsprechende Rücklagen zu bilden, falls die eingehenden Spenden den operativen Jahresbedarf von Choose Life überschreiten. mauch bedankte sich ausdrücklich bei den Mitgliedern und den Spendern  für deren Unterstützung "ohne sie wäre diese Arbeit gar nich möglich".

Paint to Help: Konfis ersteigern 659 Euro

Im Konfi - Unterricht lernten sie Choose Life kennen, nun versteigerten sie selbstgemalte Bilder im Anschluß eines abwechslungreichen Gottesdienstes, den sie ebenfalls selbst gestaltet hatten. Die Konfirmanden aus den Rebendörfern Britzingen, Dattingen und Hügelheim. So wie es eben nach afrikanischen Gottesdiensten oft Brauch ist, wenn die die Gaben der Gemeindeglieder versteigert werden. War Anfangs bei der Verteigerung am Sonntag Morgen des 16. März anfangs noch Zurückhaltung zu spüren, so legte diese sich schnell, auch dank der lustigen Moderation der Jugendlichen. Fleißig wurde nun geboten, und so kamen nach 45 Minuten 659 Euro für Choose Life zusammen. Vielen dank allen die  an diesem Erfolg beiteiligt waren!

 

Weitere Informationen zu Paint to Help finden Sie HIER

Die Arbeit im Zentrum hat begonnen

Vorschule in Kisa
Vorschule in Kisa

In Kisa, wo nun das neu gebaute Zentrum von Choose Life steht, hat nun die Arbeit begonnen. Selinah, die Sozialarbeiterin, hat ihr Büro bereits dort hin verlagert und nun hat auch die Vorschule bekonnen. Insgesammt 30 Kinder werden dort von zwei Lehrkräften betreut und genießen dabei die trockene, saubere und vorallem geräumige Lernumgebung.

0 Kommentare

Frauenflohmarkt zu Gunsten Choose Life ein voller Erfolg

Eigentlich war die Nollinger Halle noch gar nicht offen, da war sie schon voll, denn schon im Vorfeld war das Interesse am Frauenflohmarkt riesengroß und die 60 Tische die zum Verkauf gemietet werden können schon Wochen vorher ausgebucht. Und kaum waren diese mit Mode, Schmuck und vielem mehr gefüllt da herrschte ein reges Gedränge. Elke Spitz aus Nollingen hatte die Idee zum Frauenflohmarkt und sie fand mit Dorit Hellmich erfahrene Unterstützung. Das beide den Nerv der Frauen getroffen hatten war den gesammten Abend zu spüren. Das beste aber: Der Erlös aus der Tischmiete, dem catering und einem eigenen Stand wird Choose Life zu Gute kommen! Das die beiden engagierten den Nerv der Frauen getroffen hatten zeigte nicht nur der große Andrang sondern auch die Stimmung an diesem Abend. Und so ist zu hoffen das es balds wieder einen Frauenflohmarkt in Nollingen gibt...

 

Artikel in der Badischen Zeitung HIER

Fair Aid übwerwies zwischen den Jahren 6000 Euro

  Noch bevor das alte Jahr zu Ende ging, überwies Fair Aid e.V. nach erfolgter Abrechnung, 6000 Euro an Choose Life. Gerade rechtzeitig, denn im Januar werden die Schulgebühen in Kenia fällig, einer der größeten Kostenfaktoren. Außerdem soll nun die die Arbeit im Choose Life - Center in Kisa aufgenommen werden...


Download
Weihnachtspost 2014 copy.pdf
Adobe Acrobat Dokument 772.6 KB
Download
Aktuell Dezember 2013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 337.5 KB
Download
Aktuell Dezember 2012.pdf
Adobe Acrobat Dokument 546.2 KB
Download
Fair Aid & Choose Life Aktuell Mai 2012.
Adobe Acrobat Dokument 766.1 KB

Download
Aktuell Dezember 2011.pdf
Adobe Acrobat Dokument 698.9 KB
Download
Aktuell_September_2011.pdf
Adobe Acrobat Dokument 732.7 KB

Download
AKTUELL_Nr_6-2-09_1_.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB
Download
AKTUELL_Nr5.pdf
Adobe Acrobat Dokument 323.7 KB

Download
Aktuell_Nr.4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 285.8 KB
Download
AKTUELL_Nr3-3-08.pdf
Adobe Acrobat Dokument 276.1 KB

Download
Aktuell_N.2_2008.pdf
Adobe Acrobat Dokument 322.0 KB
Download
AKTUELL_Nr1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.1 MB