MV gut besucht - neues Projekt vorgestellt

Arbeiten gemeinsam mit Choice for Life an dem neuen Projekt der Ausbildungs - & Beschäftigungsinitiative: Jörg Mauch, Hannes Händel und Modester Okwayo.
Arbeiten gemeinsam mit Choice for Life an dem neuen Projekt der Ausbildungs - & Beschäftigungsinitiative: Jörg Mauch, Hannes Händel und Modester Okwayo.

RHEINFELDEN. Zu den regen Hilfsvereinen in Rheinfelden gehört Fair Aid e. V., der Hilfsbedürftige in Kenia unterstützt. Witwen und Waisen erhalten über das Aidshilfeprojekt Choice for Life Unterstützung. Erster Vorsitzender Jörg Mauch rekapitulierte auf der Mitgliederversammlung das vergangene Vereinsjahr und stellte ein neues, großes Projekt vor.

 

Geld für Schulgebühren, Hütten oder andere Unterstützung kommt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Mit der Teilnahme an Weihnachtsmärkten, Benefizdinner oder Konzerte werden weitere Gelder gesammelt. „Die Zeit vor Weihnachten war eine intensive, anstrengende Zeit, aber es hat sich gelohnt“ sagte Mauch.

Im Juli werden die Direktorin von Choice for Life Aurelia Kubondo und  Projektmanagerin Esther Sumbu zu einem dreiwöchigen Besuch erwartet. Mauch holte sich bei den erfreulich vielen anwesenden Mitgliedern Anregungen für ein ansprechendes Programm. Eine Arbeitsgruppe wird diese Vorschläge ausarbeiten. 

Zweiter Vorsitzender Hannes Händel weilte 2015 acht Monate in Kenia, dabei erlebte er erschreckend viele perspektivlose Jugendliche. Um diesen jungen Menschen nach der Schule eine Zukunft zu ermöglichen soll in Kakamega eine Beschäftigungs – und Ausbildungsfirma gegründet werden. Geplant ist ein duales System das die Teenager in Gebäudereinigung und Auto putzen ausbildet und daneben kann Buchhaltung und der Umgang mit dem Computer gelernt werden. Um dieses große Vorhaben stemmen zu können wird der Verein einen Antrag um finanzielle Unterstützung beim Hilfswerk der Evangelischen Landeskirchen „Brot für die Welt“ stellen. Modester Okwayo hält regen Kontakt mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern und den drei Sozialarbeitern, die in Kenia vom Verein unterstützt werden. Sie konnte berichten, dass zur Zeit Gespräche und Marktanalysen gemacht werden. Im Sommer soll der Kooperationsvertrag unterschrieben werden, dann könnte das Projekt zum 1.1. 2017 starten. Nach zwei Jahren soll diese Firma über ihre Dienstleistungen so viel Geld einnehmen, dass sie sich selber trägt.

Jörg Mauch berichtete über die Schicksale der Menschen, die der Verein unterstützt. „Schöne und betrübliche Geschichten, die auf der Homepage www.fair-aid-ev.de nachgelesen werden können,“ informierte der Vorsitzende.

 

Danielle Hirschberger

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